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Emden

"E-Ship 1" nimmt langsam Form und Farbe an

10. März 2010

Das Schiff des Windenergieanlagen-Herstellers Enercon hat das Dock der Nordseewerke in Emden verlassen. Es ist schon aus weiter Entfernung eindeutig zu erkennen - dank einer Weltpremiere.
Das "E-Ship 1" hat mittlerweile seine endgültige Farbe bekommen. Besonderes Merkmal des Enercon-Schiffes sind die vier Flettner-Rotoren, die jeweils 27 Meter hoch sind und einen Durchmesser von vier Metern haben.
Bild: Doden
Emden - Das auffälligste Schiff an der ostfriesischen Küste hat am Dienstag das Dock der Emder Nordseewerke verlassen. "E-Ship 1" hat nun seine endgültige Farbe bekommen. Besonderes Merkmal des Schiffes, das im Auftrag von Enercon bei Lindenau in Kiel gebaut und anschließend bei Cassens und den Nordseewerken in Emden weiter ausgerüstet wurde, sind die vier Flettner-Rotoren, die jeweils 27 Meter hoch sind und einen Durchmesser von vier Metern haben.

Diese Segelrotoren sollen das 130 Meter lange Schiff zusammen mit einer dieselelektrischen Anlage antreiben - weltweit das erste Mal, dass ein kommerzielles Schiff auf diese Weise ausgerüstet wird. "E-Ship 1" soll mit 30 bis 40 Prozent weniger Brennstoff auskommen als herkömmliche Frachter dieser Größe. Einen Großteil der Entwicklungsarbeit für den Prototypen leistet Enercon selbst.

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Leser-Kommentare:
georg blume schreibt am 18.03.2010:
Der TR hat bei allen geschwindigkeiten ein geringeren stromverbrauch im fahrbetrieb. das magnetfeld muß aber immer stärker werden um die massenkräfte zu kompensieren. oder gleitet der TR dann auf ein luftkissen? weniger masse? also doch kein gütertransport sondern nur personen die keine zeit aber einen großen geldbeutel besitzen. bin gerne bereit eine exkursion zum testgelände mitzumachen.
Gerd schreibt am 17.03.2010:
Wieder totaler Unfug: Der Transrapid bzw. das elektromagnetische Schweben war sehr lange Zeit ein reines Prinzip, was mangels verfügbarer Regelelektronik nicht verwirklicht werden konnte. Eine bloße Idee. Die Realisierung erfolgte dann erst in den 1970ern. Der Transrapid hat bei fast allen Geschwindigkeiten (bis auf 0 bis ca. 50km/h) einen bis zu 30% geringeren Stromverbrauch!! Das ist auch kein Wunder, denn er muss weniger Masse beschleunigen und hat einen deutlich besseren cw-Wert (keine Räder, Drehgestelle, Stromabnehmer und andere Zerklüftungen). Hören Sie mal mit Ihren durchsichtigen Öko-Lügen auf. Vielleicht kann man dann ernsthaft diskutieren, falls Sie daran tatsächlich Interesse haben sollten...

georg blume schreibt am 16.03.2010:
@ Gerd: Die idee von Hermann Kemper wurde nicht weiterverfolgt da die wirtschaftlichkeit (hoher stromverbrauch) nicht gegeben war. in den siebzigern träumte man vom schnellen brüter. diese billige energie im überfluß beflügelte einige es mit dem transrapid nochmals zuversuchen. der damalige ATOMMINISTER f.j. strauß u. a. fachleute glaubten an das ATOMZEITALTER und größte profite. vor 30 jahren belächelte man auch windkraftanlagen. Flettner Rotoren sind nicht störanfälliger wie andere windkraftanlagen und das volumen ist technisch bedingt. die oberen haben es nicht getan um weiterhin mit uralt schrott profit zumachen. NEUES kann nur von spinnern kommen die ein krudes weltbild haben.
Gerd schreibt am 15.03.2010:
Ach, ist ja interessant! Beim Transrapid, dessen entscheidende Idee von Hermann Kemper aus den Dreißiger Jahren stammt (Reichspatent 1934), behaupten Sie ohne jegliches Zögern, dass das uralter Schrott ist und beim Rotor *ist jetzt seine Zeit angebrochen*. - Sie drehen immer alles, wie es gerade in Ihr krudes Weltbild passt! Ich wage die Prognose, dass die Flettnerrotoren sich nie durchsetzten werden (sonst hätten sie es schon lange getan!), denn sie sind viel zu voluminös und anfällig.
georg blume schreibt am 11.03.2010:
Schön das es menschen gibt die neuartige antriebe entwickeln und erproben. obwohl der Flettnerrotor in den zwanzigern des vorherigen jahrhunderts entwickelt wurde ist jetzt seine zeit angebrochen. auch N.Teslas energiekonvertor und andere erfindungen werden wieder aufgegriffen und weiterentwickelt. die elektroenergie, nachhaltig erzeugt, ist unsere zukunft.



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