Von Wolfgang Malzahn |
18. Februar 2010 |
Völlig ausgebrannt ist am Mittwoch ein Wohnhaus in Schwerinsdorf im Kreis Leer. Wegen der Fotovoltaikanlage auf dem Dach war der Löscheinsatz zu gefährlich. Offensichtlich erstmals in Ostfriesland ließen Feuerwehrleute deshalb ein Gebäude kontrolliert bis auf die Grundmauern abbrennen. |
Bild: Wolters |
Haus in Schwerinsdorf abgebrannt (18. Februar 2010)
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Leser-Kommentare: |
Stellv. OB FF Bingum schreibt am 20.02.2010:
@ Wardriver anstatt hier so herumzutönen wäre es angebracht das du dich erst einmal informierst. Hast du dir mal die Mühe gemacht und den Bericht des stellv GBM gelesen. Hieraus geht deutlich hervor das zunächst Löschversuche innerhalb des Gebäudes unternommen wurden. Desweiteren steht dort, daß nur 15 min nach dem Rückzug bereits das Dach unter der erhöhten Dachlast zusammenbrach. Der Einsatzleiter hat hier ein glückliches Händchen gehabt und seine Kameraden vor schlimmeres bewahrt. Es ist ihm zu verdanken das es keine verletzten unter den Feuerwehrkameraden gab. Nun zu deiner Anspielung wir ostfriesischen Feuerwehrleute würden uns nicht weiterbilden. Erst vor einem halben Jahr habe ich gemeinsam mit einigen Kameraden aus Uplengener Feuerwehren eine Fortbildungsmaßnahme der FBZ-E in Leer zu dem Thema `Löschen bei Photovoltaikanlagen` besucht und unseren Horizont erweitert. Ich habe mich seitdem viel mit diesem Thema beschäftigt. Unter anderem habe ich auch die Münchner BF kontaktiert, die VDE Normen studiert und reichlich Material zu diesem Thema gesammelt und Fachleute befragt. Denn zufälllig wird am Montag bei uns in der Wehr das Thema Photovoltaik behandelt. Ich selbst werde den Vortrag abhalten. Aber auch dieser wird mit der Warnung an alle Kameraden enden das die Spannung der Anlagen ein großes Risiko birgt, und mit größter Vorsicht vorzugehen ist. Übrigens hatten die BF München und Hamburg keinen Erfolg mit Schaum und CAFS. |
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maikefer1 schreibt am 20.02.2010:
Ey, Wardriver. Hat Dich mal ne Feuerwehr aus deinem Wagen befreit, nachdem Du den volltrunken vor einen Baum gesetzt hast ?!? Und wurde dabei mit dem Spreizer ne kleine Schramme an das sowieso schon total verkratzte Fahrzeugwrack gemacht, ODER WARUM HAST DU SO EINEN HASS AUF DIE FEUERWEHR ?!?!? Nachdem ich deine Kommentare gelesen hatte, warst Du mir nicht mehr wirklich symphatisch. Aber ich wünsche einem wie Dir trotzdem nicht, dass er irgendwann mal auf die Hilfe einer Feuerwehr angewiesen ist. Ich weiss nicht, was in deiner Kindheit schlimmes passiert ist, aber spiel doch bitte deine Kriegsspiele woanders. Ich wünsch Dir gute Besserung!!! Und das kommt wirklich von Herzen, denn ich bin eine Person, die wirklich auch in den aussichtslosesten Fällen noch den guten Kern in einem Menschen wie Dir sucht!!! Dein kleines "Maikeferchen" |
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Behrend schreibt am 19.02.2010:
@ohannes Frey: Die Idee mit dem Ende der Kommentare finde ich ganz ok, wir sind alles nur angelesene Halbwisser. Der Minimax Spruch geht aber noch weiter : Hast du Mini-Max im Keller brennt der Dachstuhl um so schneller, doch was nützt der ganze Mist, wenn du nicht zuhause bist. Nichts für ungut |
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Johannes Frey schreibt am 19.02.2010:
Man sollte dieses Thema endlich mal abschließen und nun die Fachleute ranlassen, denn alle Kommentatoren mich eingeschlossen haben nur ein angelesenes Halbwissen und das reicht mit Sicherheit nicht, um die beteiligten Personen so massiv anzugreifen. @ "Kann doch wohl nicht war sein". Er oder sie? hat wohl den Artikel nicht gelesen, dann wüsste man, das die Bewohner außer Haus waren und somit Brandmelder und Pulverlöscher nichts genutzt hätten. Noch etwas zu den Kommentatorennamen. Ich finde es feige sich hinter einem Pseudonym zu verbergen. Zum Schluß ein passender nicht ganz ernstgemeinter Spruch: "Hast du Mini-Max im Keller brennt der Dachstuhl um so schneller". |
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Feuerwehrmann schreibt am 19.02.2010:
Für alle die es Interessiert: Ausführliche Einsatzinformationen der Einsatzleitung gibt es auf der Seite der Feuerwehr Hesel. www.feuerwehr-hesel.de Das lesen, dann weiß man auch bescheid. |
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Feuerwehr Hesel schreibt am 18.02.2010:
Ein ausführlichen Einsatzbericht der Einsatzleitung finden Sie unter http://www.feuerwehr-hesel.de/einsatzinfo.shtml |
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Rainer de Boer schreibt am 18.02.2010:
An alle Kritiker,die jetzt meinen,die Feuerwehr hätte versagt,schlage ich doch vor,sich bei ihren Gemeinden,in einer Liste,eintragen zu lassen,welche dafür sorgt,daß die eingetragenen Personen,bei einem neuerlichen Brand eines Gebäudes mit Photovontaik,mitalarmiert werden,damit sie den ausgebildeten Einsatzleitern,Gruppenführern und Truppmännern,dann anhand realer Verhältnisse zeigen können,wie es richtig gemacht wird,diese Brände zu bekämpfen.Anscheinend braucht es ja,keiner besonderen Ausbildung,laut der Kritiker,wie diese Brände bekämpft werden,ansonsten würde man nicht so,ohne jeglicher Basis,kritisieren.Vielleicht könnte man sich ja daruf einigen,daß zumindestens drei Löschversuche von der Feuerwehr durchzuführen sind,und wenn es dann eben Personenschäden gibt,kann man ja sich mit der Behauptung herausreden: "Das ist eben halt das Risiko,wenn man in der Feuerwehr ist,selber schuld,und Hauptsache mich trifft es nicht.Mit nichts zu tun haben wollen,aber Klappe auf,davon gibt es eben halt genug. |
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Yellowman schreibt am 18.02.2010:
Mann kann sich sicherlich blamieren oder dumme Sprüche ziehen! Aber wie heist es noch so schön jeder ist sich der Nächste! Ich bin eigentlich sehr enttäuscht von Menschen die nicht Vorort waren und dann meinen einen auf dicken Experten zu machen! Leute aufwachen die Entscheidung ist gefallen und nicht mehr rückgängig zu machen! Sirke hat in meinen Augen richtig gehandelt und allen die es negativ meinen wünsche ich mal in die Not zukommen wo sie selber die Feuerwehr brauchen und dann merken wie wichtig wir als ehrenamtliche Helfer für die Allgemeinheit sind! Ich wünsche der betroffenen Familie viel Kraft in der nächsten Zeit!Eins noch solchen Menschen die Ihre Meinung so darstellen sollten doch mal vor der eigenen Tür kehren! Ich bin ein überzeugter Feuerwehrmann und werde dieses auch bleiben, und würde mich freuen die Rentner usw bei diesen Leserkommentare mal zur einer Veranstaltung der Feuerwehr einzuladen! Danke bis bald the yellowman |
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Wardriver schreibt am 18.02.2010:
Sorry, aber hier hat fehlendes Fachwissen und Entscheidung nach Bauchgefühl zum nicht Löschen geführt, naja war wenigstens der Wasserschaden nicht so groß, oder was soll das? Es ist dringend erforderlich, dass sich auch Feuerwehrleute kleiner freiwilliger Feuerwehren fachkundig machen. Auch für alle die glauben, dass es richtig war und die Sicherheit der Feuewerleute das wichtigste war und man deshalbt nicht läschen durfte, einfach mal die Fachinformation der Feuerwehrprofis aus München und BWB und die Unfallverhütungsvorschriften lesen, statt aus dem Bauch heraus unkundiges von sich zu geben. Ich denke man kann doch wohl den Feuerwehrleuten aus München und Baden-Würtenberg nicht unterstellen, das diese lebensmüde sind, nur weil sie nicht untätig zusehen, wenn ein Haus mit PV Anlage brennt. Nein sie haben sich im Gegensatz zur hiesigen Feuerwehr bemüht und sich fachkundig gemacht! Informationen im Internet: http://www.feuerwehr.muenchen.de/bd70ausb/b76downl/Vortrag_Nov09.pdf http://www.feuerwehr.muenchen.de/bd70ausb/b76downl/Photovoltxt.pdf http://www.lfs-bw.de/servlet/PB/show/1281355/Photovoltaik_26012009.pdf Die immer wieder erwähnte Vorschrift der GUV verbietet nicht im geringsten das Löschen von PV-Anlagen, dort wird in §29 Abs. 2 GUVV C53 und DIN VDE 1032 „Brandbekämpfung in elektrischen Anlagen" lediglich auf die erforderlichen Mindestabstände hingewiesen. Da ist es schon traurig, dass selbst leitende Feuerwehrleute hier falsche Informationen verbreiten nur um die Untätigkeit der eigenen Leute zu decken. |
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Feuewehrmann schreibt am 18.02.2010:
ich möchte nur auf der Infoblatt der Feuerwehrunfallkasse inweisen. Es ist in keinster Weise so das die Feuerwehrunfallkasse einen Einsatz bei Photovoltaikanlagen verbietet im gegenteil. Was dies betrifft weißt sie auf die VDE Richtline zu diesem Thema hin. In dieser steht u.A. Beim Löschen mit Vollstrahl muss ein Abstand von 5 Metern und bei Sprühstrahl ein Abstand von 1m eigehalten werden. Nun eine Aufabe für die nächste Feuerwehrübung: Stellt Euch mal mit einem Strahlrohr einen Meter vor eine Wand und öffnet es. Erzählt mir bitte was passiert ist ;-) |
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J.H. schreibt am 18.02.2010:
Alle wissen hier scheinbar wie man Brände löscht und könne es besser als die ausgebildeten Feuerwehrleute. Warum seid Ihr dann nicht bei der Feuerwehr und macht alles besser. Zudem sind die hier angeführten Behauptungen im Bezug auf das Löschen von Bränden in Verbindung immer verallgemeinert und tatsächlich aber nicht auf Gleichstromanlagen anzuwenden, sondern nur auf Wechselstrom. Also informiert Euch bitte bevor Ihr falsche Thesen aufstellt und eine Hetzjagd betreibt. Von den meisten Besserwissern hier würde sich doch keiner trauen selbst etwas zu unternehmen, aber kritisieren ist ja auch einfacher. |
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Trucker82 schreibt am 18.02.2010:
Erstmal haben Sirke und Arnold Eyhusen richtig gehandelt!Ich bin selber auch in der Feuerwehr und mache es auch Ehrenamtlich( Nachts,bei minusgraden,bei schlecht Wetter und auch am Wochenende)!Andere hingegen fressen sich die Wampe voll oder liegen faul auf dem Sofa!Wir hingegen sind immer Rufbereit!Ich finde es richtig so wie sie gehandelt haben!Sachschäden kann man ersetzen,einen Menschen nicht!Der Rauchmelder hat ja schon um 8 Uhr Alarm geschlagen,aber keiner der Nachbarn hat es gemeldet!Als die Feuerwehr eintraf,war es schon zu spät für den Innenangriff!Sie haben getan,was in Ihrer Macht stand!Die angrenzenden Häuser wurden geschützt,damit das Feuer nicht übergreifen kann,sonst wäre mehr passiert!Daraus wird der Feuerwehr auch noch ein Strick gedreht,schämt Euch!Auch der Reporter sollte sich nach solchen Verläubnungen bei den Feuerwehren entschuldigen!Der hat keine Ahnung was wir leisten!Wir opfern unsere Freizeit! |
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maikefer1 schreibt am 18.02.2010:
Es geht hier,denke ich, um die Überschrift und den "Betreff," des Artikels. Für mich hat das ganze was mit "Salz in die Wunde streuen" zu tun. man hätte das ganze ein wenig "netter" verpacken können. Und dann hätte man außerdem auch schreiben können, dass Leute der Feuerwehr im Haus zum Innenangriff waren. Die ganze Meldung war ein wenig zu "reisserisch" aufgebaut. Das ist zwar das,was die Leser wollen,schaukelt aber alles unnötig hoch. Es ist wirklich sehr schwer als Besitzer vor den Trümmern seines Hauses stehen zu müssen, aber will man lieber darum trauern, oder um einen verunglückten/verstorbenen Kameraden?!? Momentan sitzt der Schock bei allen sicher noch Tief. Aber ich denke, würde man in ein paar Tagen die Besitzer fragen,werden auch sie so antworten. |
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Insider112 schreibt am 18.02.2010:
Hier die Version der FUK: © Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen Stand: April 2007 INFO-BlattINFO-BlattINFO-BlattINFO-BlattINFO-BlattINFO-BlattINFO-Blatt Photovoltaik-Anlagen Solarmodule (Zusammenschaltung von Solarzellen) liefern Ausgangsspannungen bis zu 100 V Gleichspannung, die in der Höhe nur schwach abhängig von der einfallenden Lichteinstrahlung sind. Sehr stark variiert mit der Lichteinstrahlung jedoch die Strom-stärke und somit die Ausgangsleistung der Solarmodule. Von Wechselrichtern, das sind die elektronischen Komponenten, die aus dem Solar-strom Netzwechselstrom erzeugen, können zurzeit Eingangsspannungen bis 1000 V Gleichspannung verarbeitet werden. Der Anlagenbetreiber wird versuchen, diese ma-ximale Eingangsspannung durch geschicktes Verschalten der Solarmodule auszunut-zen. Hierdurch werden Leitungsverluste minimiert und der Wirkungsgrad der Anlage gesteigert. Dies erklärt, warum auf den Verbindungsleitungen von den Solarmodulen zu den Wechselrichtern sehr hohe Gleichspannungen anliegen können. Auch beim Tren-nen der Hausstromversorgung (Hausanschluss) bleiben diese gefährlichen Spannun-gen bestehen. Sie lassen sich bei den heutigen Anlagen nicht abschalten und können auch in der Nacht bei Mondschein oder bei künstlicher Beleuchtung anliegen! Es gibt keine festen Regeln, wo und wie die spannungsführenden Leitungen einer Pho-tovoltaik-Anlage im oder am Gebäude zu verlegen sind. Mit dem Betreiber der Anlage ist deshalb Kontakt aufzunehmen, um über Besonderheiten der Anlage Kenntnis zu er-langen. Des Weiteren sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass weitere Gefähr-dungen für Feuerwehrangehörige durch Absturz von Anlagenteilen gegeben sein kön-nen. Im Vorfeld erstellte Feuerwehreinsatzpläne über solche Anlagen können den Füh-rungskräften hilfreiche Informationen liefern. Nach § 29 Abs. 2 Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C53) sind bei Einsätzen in elektrischen Anlagen und in deren Nähe Maßnahmen zu treffen, die ver-hindern, dass Feuerwehrangehörige durch elektrischen Strom gefährdet werden. Diese Forderung schließt ein, dass geeignete Werkzeuge und Hilfsmittel benutzt werden, DIN VDE 0132 „Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen“ beachtet wird und Unterweisungen durchgeführt werden. Insbesondere sind folgende Mindest-Sicherheitsabstände zu elektrischen Anlagen bis 1000 V zu beachten: • 1 m zwischen Feuerwehrangehörigen und spannungsführendem Anlagenteil, • 1 m bei Sprühstrahl zwischen einem genormten C-Strahlrohr nach DIN 14365 und spannungsführendem Anlagenteil, • 5 m bei Vollstrahl zwischen einem genormten C-Strahlrohr nach DIN 14365 und spannungsführendem Anlagenteil, • Für andere Strahlrohre, zum Beispiel nach DIN EN 15182, sind die Abstandsan-gaben der Hersteller verbindlich zu beachten. |
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Petä schreibt am 18.02.2010:
@ gonzo Was hat denn die OZ damit zu tun? Die hat da doch nicht die Solarzellen draufgepackt. Und der Einsatzleiter hat doch selbst gesagt das die Feuerwehr das Haus abbrennen lassen musste, weil die GEfahr zu groß war. |
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gonzo schreibt am 18.02.2010:
@nick solch eine Berichterstattung gibt es auch nur bei diesem Käseblatt. Leider gibt es bei uns in unserer Region (Uplengen) nur eine Tageszeitung wie die OZ. Wäre eine andere zur Auswahl könnte die OZ ihre Türen schließen... |
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Nintropan-hauey schreibt am 18.02.2010:
Da kann ich den Brandschutzversicherungen ja nur raten. Neue Klausel einführen. Kein Versicherungsschutz solange diese Dinger auf dem Dach sind. Ich denke aber, daß Profi-Feuerwehren das Haus gerettet hätten. |
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Kann doch wohl nicht wahr sein! schreibt am 18.02.2010:
Schon ein größerer ABC-Pulverlöscher (bis 1000V!) hätte den Brand im Anfangsstadium gestoppt!! Der Hausbesitzer darf sich fragen, warum er sowas nicht besitzt und die Feuerwehr mit Sicherheit auch! Und im übrigen gilt: Auch sonst sind häufig bei Wohnungsbränden Leitungen bis 400V unter Spannung... So gesehen darf die Feuerwehr dann nie löschen. Kann doch wohl nicht wahr sein! |
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NN schreibt am 18.02.2010:
Die einzige möglichkeit wäre über das VE Wasser.Aber woher nehmen ? VE Wasser ist nicht leitend. Wird auch in der Automobilindustrie angewendet.(Kühlung bei Laserschweißen) Aber in der minute gehen 800 liter Wasser durch.Der Tank fast ca. 32ool Wasser. In ca. 3 bis 5 min. wäre der Einsatzwagen leer. Kotrolliertes abbrennen ist das besste. Einige sollten sich erst erkundigen und dann schreiben. Und wo liegt das problem? Wenn man alles versichert hat ist der Schaden reperabel. Ausser die Erinnerungsstücke im Haus und natürlich die Tiere. Und für die besserwisser :\\" Die Feuerwehr sucht immer Helfer\\"!!!!!!!!!!! |
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Bürger schreibt am 18.02.2010:
Mich wundert, dass es in D mit all den meistens übertriebenen Sicherheitsbestimmungen und den UVV etc. überhaupt erlaubt ist, solche Anlagen auf Häusern zu installieren. Was wäre, wenn es um Menschenleben geht? Ich würde mich in so einem Haus nicht mehr wohlfühlen und mich würde mal interessieren, wie die Versicherungen auf so etwas reagieren. Ich hoffe nicht, dass die Allgemeinheit, die wg der Solarförderung schon erhöhte Strompreise zahlen muss, auch noch erhöhte Versicherungsprämien in Kauf nehmen muss. |
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A.S. schreibt am 18.02.2010:
Brandfalle Photovoltaik-Anlage In den letzten Jahren ist die Zahl der installierten Photovoltaik-Anlagen stetig gestiegen. Den wenigsten Betreibern dürfte allerdings bewusst sein, dass diese im Brandfall eine besondere Gefahrenquelle für die Feuerwehrleute darstellen. Dabei wird das Thema nicht nur in Fachkreisen diskutiert. Auch Medien wie Focus und Panorama nahmen schon Fälle, wie den eines Rösrather Feuerwehrmannes, der einen Stromschlag erlitt, zum Anlass, das Problem zu thematisieren. Zwar geht von Solaranlagen nach übereinstimmender Einschätzung von Herstellern und Versicherern keine besondere Brandgefahr aus. Wenn es aber im Gebäude brennt, können sie zu einer tödlichen Falle für die Feuerwehr werden. Das Problem besteht darin, dass anders als üblicher Haushaltsstrom der Gleichstrom der Solarmodule nicht einfach über eine Zentralsicherung abgestellt werden kann, da Solarzellen Strom produzieren, sobald Licht darauf fällt - und das mit einer Leistung von meist mehreren Hundert Volt. Damit besteht die Gefahr von Stromschlägen, die bereits ab 120 Volt lebensgefährlich sein können. Neuere Anlagen müssen zwar gemäß VDE 0100-7-712 mit einer Gleichstrom-Freischaltstelle (DC-Schalter) vor dem Wechselrichter ausgestattet sein. Der Wechselrichter ist aber häufig im Keller installiert, so dass auch nach dem Ausschalten die Solarmodule selbst und die Leitungen bis zum DC-Schalter noch unter Strom stehen. Um nicht nur den Bereich zwischen Wechselrichter und Hausanschluss sicher zu machen, wären eigentlich Notausschalter direkt an den Modulen nötig, die im Brandfall auch noch sicher und zentral bedient werden könnten. Solche Schalter konnten aber bisher bei akzeptablen Preisen nicht bis zur Serienreife entwickelt werden. Die theoretische Alternative, die Anlage durch eine Abdeckung total zu verdunkeln und so abzuschalten, würde im Ernstfall an der technischen Umsetzung scheitern. Und Versuche, die Abschaltung durch Aufbringen einer dicken Löschschaumschicht zu bewirken, haben gezeigt, dass nach wenigen Minuten die ursprüngliche Stromleistung wieder erreicht wird. Damit bleibt der Feuerwehr nur, ausreichende Sicherheitsabstände einzuhalten, auch wenn das die Löscharbeiten verlangsamt. Im Extremfall muss ohnehin das kontrollierte Abbrennen eines Gebäudes in Kauf genommen werden, wenn z.B. das Dach komplett mit Solarmodulen bedeckt ist und deshalb nicht von oben gelöscht werden kann, obwohl dies nötig wäre. Trotz potentieller Gefahr durch eine Solaranlage werden sich Betreiber vermutlich immer darauf verlassen können, dass die Feuerwehr im Brandfall auch unter erschwerten Bedingungen versucht, das Feuer zu löschen. Anders verhält es sich, wenn sich DC-Schalter und Wechselrichter in einem überschwemmten Keller befinden. Dann verhindert die Gefahr von Lichtbögen und Stromschlägen in jedem Fall, dass die Retter aktiv werden können. Dieser Aspekt sollte zumindest in Hochwasser-gefährdeten Gegenden bei der Planung einer Solaranlage beachtet werden. Unabhängig von der Stromschlaggefahr bergen Solarmodule für Feuerwehren noch ein weiteres Risiko: Sie sind zumeist mit Aluminiumprofilen befestigt, die bereits bei 300° Celsius an statischer Sicherheit verlieren. Da bei Bränden schnell weit höhere Temperaturen erreicht werden, können sich die Module oder Teile davon lösen und zu gefährlichen Geschossen werden. Betreiber sollten zumindest durch die Beauftragung von seriösen und fachkundigen Unternehmen dafür sorgen, dass die Anlage sicher montiert ist, um das Absturz-Risiko nicht noch zu vergrößern. Übrigens: Vielfach ist den Löschkräfte gar nicht bewusst, dass sie es mit einer unter Strom stehenden Solaranlage zu tun haben könnten. Alle Betreiber respektive Hausbesitzer mit PV-Anlage auf dem Dach sollten deshalb an zentraler Stelle ein deutlich sichtbares Warnschild einschließlich Hinweisen zum Kabelverlauf anbringen |
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Sabine schreibt am 18.02.2010:
Moin !!! Ich denke nicht, das die Feuerwehr hier "falsch" reagiert hat -zumal ich Sirke als sehr verantwortungsbewusst kennengelernt habe !! Warum sollten sie auch bewusst ein Haus abbrennen lassen - ohne jeglichen Grund ??!! Mensch Leute, die Feuerwehr macht doch einen echt guten Job .... Und es ist klar, das sie sich auf keinen Fall selber in Gefahr bringen dürfen !!!!( Wäre jemanden etwas passiert, würden alle nun sagen, wie konnte die Feuerwehr das zulassen ...) Auch wenn es für die Familie sehr bitter ist. Aber viel schlimmer finde ich nun die Schuldzuweisungen von außen ( Dazu hat auch keiner das Recht !!!! ) ..... Das hilft weder der Familie noch irgendjemanden...... Zumal ich es auch nicht fair finde ...... |
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Michael Runden schreibt am 18.02.2010:
Als Besitzer einer Photovoltaikanlage kann ich nur bestätigen, dass die Feuerwehr hier richtig gehandelt hat. Solange Lichteinfall besteht, solange produzieren die Solarzellen Gleichstrom. Diesen kann man nicht abschalten und deshalb geht eine eindeutige Gefährdung beim Brand von der Anlage aus. Es kann sogar beim Löschen ein gefährlicher Lichtbogen entstehen. Es ist gut, dass die verantwortlichen Feuerwehrleute so umsichtig gehandelt haben und somit die Gesundheit ihrer Leute nicht in Gefahr bringen. |
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afsdgsageda schreibt am 18.02.2010:
also ich muss sagen Sirke hat richtig gehandelt und wer meint sirke hat keine ahnung der liegt falsch nicht um sonst ist der stellv. Gemeindebrandmeister in holtland und Zugführer beim gefahrguzug. und alle die es hier besser wissen sollen dann bitte in die Wehren eintreten und es besser machen. |
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Holger schreibt am 18.02.2010:
Mir plazt echt der Kragen, wenn ich lese, was hier einige Idioten ins Netz stellen. Das sind doch nur Leute die nichts besseres zu tun haben, als sich über alles zu beschweren. Sollen doch selber mal etwas ehrenamtlich machen, statt sich irgendeinen Quatsch auszudenken, von dem sie keine Ahnung haben. Man kann auf sehr vielen Seiten im Internet nachlesen, das die Feuerwehren und vor allem der Einsatzleiter genau richtig gehandelt haben. Diese Entscheidung ist ihm garantiert nicht leicht gefallen, aber der Schutz des eigenen Lebens steht nunmal auch bei der Feuerwehr an erster Stelle. Aber solche sinnlosen Diskusionen kann es auch nur in Deutschland geben. |
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Jürrens schreibt am 18.02.2010:
So etwas kann es nur in Ostfriesland geben. Jeder normaldenkende Mensch weiß, daß das Löschen eines Hauses mit Fotovoltaik nicht ein Stück gefährlicher ist, als ohne. Aber wahrscheinlich glaubt der Ostfriesische Löschzugführer er könne über das Löschwasser einen Schlag kriegen? Völlig lachhaft. Buuuaaaaahhhhh. |
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Lothar schreibt am 18.02.2010:
Liebe Leser. liebe Schreiber, Ihr vergesst das die Feuerwehren Mädchen für alles ist. Ob nun Photovoltaik oder Kraftstrom. Bahnanlagen, gefährliche Stoffe oder Tunnelbrände. Entschuldigung: Jeder Klugscheißer gibt sein Kommentar. Aber wer macht es denn - "FREIWILLIG". Hochachtung vor jedem Feuerwehrmann/frau. Wer hilft den bei schweren Verkehrunfällen und wer sieht zu das er schnell weg kommt. Eigenschutz hat auf alle Fälle und IMMER vorrang. Bevor man sich teilweise an solchen Kommentaren beteiligt, - erst" Hirn einschalten- dann Mundwerk öffnen. Das nächste Mal legtst Du die Arbeit nieder und verlässt den Betrieb, mal sehen wie lange Dein Chef das mitmacht. Und nun viel Spaß beim Überlegen |
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Johannes Frey schreibt am 18.02.2010:
Was soll das Gerede von Wechselstrom und Gleichstrom? Wenn es brennt, muß die Feuerwehr in der Lage sein, mit geeigneten Löschmitteln das Feuer zu bekämpfen. Sollte die Feuerwehr nicht in der Lage sein bei Häusern mit Photovoltaikanlagen, wie in Schwerinsdorf geschehen, zu löschen, kann man nur allen Leuten abraten sich so eine Anlage auf`s Dach zu setzen. Die verantwortlichen Leute sollten sich schleunigst an einen Tisch setzen, um dieses Problem zu lösen. Mit verantwortliche Leute meine ich die Hersteller solcher Anlagen und unsere Politiker, die unsere Feuerwehren mit diesem Problem alleine gelassen hat. Darum ist eine Schuldzuweisung oder gar Unfähigkeit der Feuerwehr scharf zurückzuweisen. |
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Philipp schreibt am 18.02.2010:
Das LUF hätte da auch nicht viel geholfen. Versuche PV Anlagen mit verschieden Arten Schaum haben gezeigt das bereits nach ca. 5 Minuten wieder maximale Spannung auf den Leitungen war. |
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Feuerwehrmann schreibt am 18.02.2010:
Ich finde die Einsatzkräfte haben vollkommen richtig gehandelt ich lasse lieber ein Haus abbrennen als meine Kameraden in Gefahr zu bringen und dadurch villeicht Verletzte oder Tote zu beklagen!!! Und noch zu Rentner: Bei Zimmerbränden oder ähnliches versucht man auch erst die Hauptsicherung auszuschalten um wirklich jede Gefahr auszuschließen und wenn dieses nicht klappt kann man auch die Sicherheitsabstände einhalten aber bei einer Photovoltaikanlage reden wir von mehreren 1000 Volt Gleichspannung da können mehrere Meter lange Lichtbögen enstehen wenn ich mit Wasser lösche!!! |
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Retter schreibt am 18.02.2010:
LUF 60 ( Landkreis-Leer) hat sich beim Umspanwerk Diele bewährt. Warum wurde das LUF-60 nicht angefordert ???? |
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Nordseekrabbe schreibt am 18.02.2010:
@Rentner: Wie kann man bloß so einen Müll schreiben? Schon mal was von Gleichstrom und Wechselstrom gehört? Über eine Photovoltaikanlage sollten Sie sich mal informieren und nicht verwechseln mit einer Solaranlage. Eine Photovoltaikanlage produziert immer Strom, solange Lichteinfluss besteht, da können Sie noch so viele Stecker ziehen oder Sicherungen umklappen. Vom Funkenflug oder Lichtbogen bei Berührung mit Wasser mal abgesehen, wenn Sie defekt ist. Und Gegenfrage: Reparieren Sie defekte Geräte wenn der Stecker steckt? Mit Sicherheit nicht, da auch Sie, wie die Feuerwehr, auch an die Eigensicherung denken. |
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Vergessen schreibt am 18.02.2010:
Bevor man eine solche beleidigung schreibt sollte man lieber mal das Video gucken und hören was dort gesagt wird und 2. die FUK Feuerwehr Unfall Kasse verbietet einen Löscheingriff bei Photovoltaikanlagen .... vielleicht sollte man sich erst einmal Schlau machen .... |
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Informant schreibt am 18.02.2010:
Es geht aber nicht um 400 V Wechselspannung, sondern um über 1000 V Gleichspannung. |
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Weißt du ja Nicht schreibt am 18.02.2010:
Mooin Überleg mal was du da schreibst ( Rentner ) Tze , voll lächerlich |
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Nick schreibt am 18.02.2010:
Die Berichterstattung hier unterstellt den Feuerwehrleuten, überreagiert zu haben und unnötig ein Haus geopfert zu haben, dieser Eindruck ensteht vor allem beim lesen des ersten fett gedruckten Satzes, diese Art des Journalismus finde ich unfair und manipulativ. Das verleitet natürlich die Alleswisser, ihren unqualifizierten Senf dazu abzugeben. Solche Leute wie mein Vorschreiber würden nicht nur das Haus mit der Photovoltaikanlage löschen, sondern auch Deutschland perfekt regieren und die Nationalelf von Sieg zu Sieg trainieren. Mann, Mann, Mann... |
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Kwicki schreibt am 18.02.2010:
Jeder der eine SOLARANLAGE (egal ob Voltaik oder Thermie, denn die Feuerwehr kennt ja den Unterschied nicht)auf dem Dach hat, kann sich schon mal Gedanken über ein komplett neues Heim machen. Denn bei einem Brand hilft die Feuerwehr nicht! |
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Rentner schreibt am 18.02.2010:
Jeder hat das Recht, sich auf eigene Art lächerlich zu machen, offensichtlich auch ein "Regierungsbrandmeister"! Wenn bisher Elektrogeräte in einem brennenden Raum angeschlossen waren Herr "Brandmeister", haben Sie dann auch erst nach dem Ziehen des Steckers mit den Löscharbeiten begonnen? Es soll ja sogar Maschinen mit einem sog. Kraftstromanschluß von 3-Phasen Wechselstrom in Haushalten geben,die dann nicht nur 220V sondern 380V haben, z. B. E-Herde! Neu für Sie? Vorschlag: Gehaltsabzug, Verwendung der Differenz für eine techn. Nachschulung und anschließend Arbeiten lassen mit 3 Jahren Bewährung! |
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