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Krummhörn

Proteste gegen Greetland gehen weiter

Von Fritz Harders
1. Februar 2010

Die Bürgerinitiative hat entlang der Kreisstraße zwischen Eilsum und dem Fischerdorf mehr als ein halbes Dutzend Banner aufgestellt. Die BI will damit vor einer "Zerstörung der Kulturlandschaft" warnen.
Protest am Scheunentor.
Bild: Harders
Krummhörn - Der Protest gegen den geplanten Nordseeferienpark "Greetland" geht weiter. Die Bürgerinitiative (BI) "Stopp Greetland" hat entlang der Kreisstraße zwischen Eilsum und dem Fischerdorf mehr als ein halbes Dutzend Banner aufgestellt. Die BI will damit vor einer "Zerstörung der Kulturlandschaft" warnen, die sich ihrer Ansicht nach anbahne, wenn dort ein Ferienpark mit Hotelanlagen und einer 800 Meter langen Speicherstadt errichtet wird. Die Gegner des Projekts fürchten, dass Greetsiel "überlaufen" wird. "Mien leev Krummhörn - watt mutt di noch all geböhrn" steht beispielsweise in großen Lettern am Scheunentor eines Gulfhofes. Auf einem anderen Banner wird für "sanften Tourismus" in der Region geworben, andere Plakate verkünden "Stopp Greetmonster".

Befürworter des Projekts sehen dagegen eine sinnvolle Investition und eine Chance für die Region, die zusätzlichen Arbeitsplätze schafft und den Fremdenverkehr stärk. Zur BI "Stopp Greetland" hat sich inzwischen eine Gegenbewegung formiert, die sich "Initiative pro Ferienpark Greetland in Greetsiel" nennt.

Auf einer Fläche von 83 000 Quadratmetern sollen insgesamt 110 Häuser und 67 Appartements entstehen. Ebenso sind ein Hotel, ein Schwimmbad, Schank- und Speisewirtschaften, eine historisch nachempfundene Wasserburg sowie eine Tiefgarage geplant. Etwa 80 Millionen Euro will die Nordseeferienpark Greetsiel Grundbesitz GmbH dort investieren.

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Leser-Kommentare:
Carsten Nowak schreibt am 13.02.2010:
Die Befürworter müssen sich nicht verstecken, oder sie machen es wie die vielen Annonymen hier im Forum. Gerade weil die Kassen leer sind, stellt sich doch die Frage. Warum nicht Investitionen dankend annehmen und jetzt, wo es noch möglich wäre, einen Konsenz zu finden. Es ist ja wahrlich oft genug angeboten worden, aber man muss die Chance auch ergreifen. Noch einmal, die kleineren Anleger werden bei diesem Projekt nicht investieren, die Banken sind nicht mehr so freizügig. Zu den Straßen, ich sehe dass ähnlich, aber da muss die Gemeinde ran. Aber was spricht denn dagegen zu sagen, liebe Gemeinde ohne dies geht dass nicht mit dem Park.

Eines noch, wer hat eigentlich das Gerücht gestreut der Investor ist Schweizer ? Oder die Schweizer investieren hier. Der Investor kommt aus Hamburg, lebt in Dresden und hält sich öfters in Zürich auf. Nur weil er dann dort einmal wohnt, ist er kein Schweizer. So viel zum Thema, was wissen wir....und wenn man im Park Geld verdient ( Schäfchen im Trockenen ), dann geht man doch nicht hin und will nicht weiter verdienen. @Herr Borchers, Remarque wollte mit Sicherheit aber auch ausdrücken, immer nur der Herde folgen und nicht auch mal Perspektiven sehen, oder auch mal nachzudenken, ist grundlegend falsch. Im übrigen ist der Weg zurück schon lange Passé. Dafür tragen aber einige andere, die jetzt Murren, die Verantwortung. Schönes WE.
Dieter Borchers, Campen schreibt am 13.02.2010:

Das Buch "Im Westen nichts Neues" wurde nach einer Zeit des Strebens nach Größe und der Zerstörung von Illusionen geschrieben.

1930/31 schrieb Remarque eine Fortsetzung mit dem Titel
"Der Weg zurück".


Diesen Weg gibt es für Greetsiel nicht. Eine Ruine wird bleiben, ein
Denkmal !
Greetmer schreibt am 12.02.2010:
Greetsiel braucht diesen Park nicht, sondern nur einige wenige, die davon profitieren, möchten uns dieses weis machen!
Die ersten Investoren haben dann bald ihre Schäfchen im Trockenen, aber wenn das Ding in die Hose geht - dann haben wir eine Ruine in Greetsiel.
Die kleineren Anleger, die dann auf ihren Wohnungen und Anteilen sitzen bleiben, die geraten dann in den Abwärtsstrudel. Möchte gerne wissen wo sich die jetztigen Befürworter dann verstecken??..??..
Ja, ja, die ganze Krummhörn wird letztendlich wohl gewinnen, da die Straßen ja entsprechend dem zu erwartendem PKW Verkehr ausgebaut werden müssen. Nach diesem Winter kann die Gemeinde schon mal das Geld zusammenkratzen und die Frostlöcher stopfen - jede Wette, dass dies wie immer nur eine notdürftige Flickerei wird. Die Kassen sind halt leeeeeeeer.
Greetsieler 72 schreibt am 12.02.2010:
Im Westen nichts neues... nur eines Greetsiel braucht einen Ferienpark. Ach und stellt den mal ab....
Dieter Borchers, Campen schreibt am 12.02.2010:
Nun fordert auch der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg bessere Strassen für die ostfriesische Wirtschaft.
Nach Landrat Theuerkauf, der sich bereits im Dezember für eine leistungsfähigere Infrastruktur im Landkreis Aurich ausgesprochen hat, "um Güterströme zu erleichtern".

EZ 11.210
Wirtschaft

Ausbau der Verkehrswege gefordert
Emden. Die Verkehrswege in und nach Ostfriesland, insbesondere die Autobahnen 28 und 31 müssen im Interesse der regionalen Wirtschaft zügig saniert werden. Das fordert Jörg Thoma, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes für Ostfriesland und Papenburg. „Wenn wir wirtschaftlichen Aufschwung wollen, so müssen die Grundvoraussetzungen für einen schnellen und reibungslosen Austausch von Handelsgütern geschaffen werden“, so Thoma.
Karl F. schreibt am 10.02.2010:
Wofür brauchen wir denn noch Straßen, wenn es nach einigen hier ginge, müsste der Rückschritt komplett vollzogen werden. Und mit Kutschen und zu Fuß brauch man nur Feldwege. Das reicht.... sanfter Tourismus !!!
Dieter Borchers, Campen schreibt am 10.02.2010:
Greetland hat derzeit nicht die für diese Größenordnung notwendige Infrastruktur. Wenn gering geschätzt 20000 Autos pro Saison zusätzlich nach der Fertigstellung erwartet werden, sind die ohnehin schon maroden Landesstrassen 2, 3 und 4, allesamt nach oder durch Pewsum führend, durch die Verkehrsbelastung insgesamt bald nicht mehr ordentlich befahrbar. Womöglich wird das schon durch den zu erwartenden Schwerlastverkehr während der Bauphase und unmittelbar nach der Fertigstellung von Greetland der Fall sein.
Von den jetzt schon kaputten Wirtschaftswegen überall in der Krummhörn ganz zu schweigen.
Auf der Titelseite der Emder Zeitung von heute 10.2.10 gibt es den Hinweis auf einen Artikel über Giftschlacke im Unterbau von Gemeindestrassen, die in der Krummhörn deshalb jetzt auf den Prüfstand sollen. Diese Siemens-Martin Schlacke soll in den 70iger und 80iger Jahren als gängiger Baustoff nicht nur überall im Landkreis Aurich für den Strassenbau eingesetzt worden sein.
Auf ziemliche makabre Weise könnte jetzt mein früherer Vorschlag an den Bürgermeister wieder ausgegraben werden, die Wirtschaftswege mit Hilfe eines Investors zu sanieren, am Rand mit einem Reit-und Radweg zu versehen und in Verbindung damit das Paddel&Pedalsystem mit Übernachtungsmöglichkeiten aus zu bauen.
Es gibt viel zu tun, bevor wir an sowas wie Greetland überhaupt nur denken sollten.
Greetsieler 72 schreibt am 09.02.2010:
Schönes Beispiel Irland.

Zwei verfeindete Religionen, Unruhen, Wirtschaft na ja geht so.. Da kann ein Angler noch in Ruhe seine Angel auswerfen. Schaun wir uns aber die Tourismuszahlen an, wirds spannend. Urlaub in Irland ist ja sooo angesagt, da kommt Urlaub in Deutschland gar nicht mehr mit.. Bei 62 Iren auf einen KM2, Deutschland 230.

Ach ja @ Kalthoff, die Gäste aus Nordrheinwestfalen, dass Bevölkerungsstärkste Bundesland, mit viel Industrie, Arbeitsplätzen, Wirtschaft etc. und ganz vielen Freizeitparks. Ist doch klar, da müsst Ihr ja einen Platz haben zum Entspannen. Deshalb darf ja hier auch kein Freizeitpark gebaut werden, komisch das aber ausgerechnet die NRW`ler die meisten Gäste hier stellen, auch in den Regionen, die nach der Meinung von einigen hier im Forum kaputt gemacht wurden. Aber jeder so wie er es gerne hätte nicht wahr... Puppenstube Greetsiel für eingeschnappte aus NRW super.
Greetmer schreibt am 09.02.2010:
@ Michael Kalthoff

guckst du auch hier:

http://www.stopp-greetland.de/
Stop this project, Mr. Saathoff schreibt am 09.02.2010:
Korrektur:
@Michael Kalthoff

Bürgerinitiative Stopp Greetland
Petrus Boomgaarden in Hinte
http://www.dastelefonbuch.de/
Stop this project, Mister Saathoff schreibt am 09.02.2010:
@Michael Kalthoff

Bürgerinitiative Stopp Greetland
Petrus Boomgaaren in Hinte
http://www.dastelefonbuch.de/

Dr. Hansjörg Heeren schreibt am 09.02.2010:
Für Ostfriesland und den sanften Tourismus:
Ostfriesland ist einzigartig und schön :-) und ja auch ziemlich klein....
Es steht ja im Raum, ob wir hier den schnellen Tourismus wollen mit vielen großen Straßen, Feriencentern und Einkaufsinseln und "Ballermanntourismus" (Trend schon auf Norderney) oder nicht.
Finanziell ist das vor allem für auswärtige Großinvestoren interessant, hier bleibt sicher nicht die "Sahne" bei diesen Geschäften.
Mit zunehmender Tourismusindustrie verliert aber Ostfriesland Stück für Stück das, was dieses kleine Land so besonders und liebenswert macht. Das schöne Greetsiel tut mir jetzt schon leid bei dem Gedanken, als Vorort und Erlebnisplatz für das Feriencenter herhalten zu müssen.
Wenn wir unsere Heimat lieben, sollten wir "künstliche Tourismusinseln" verhindern, weil damit unser kleines Land Stück für Stück zugepflastert wird und alles was unterm Beton verschwindet kommt nicht mehr wieder.
Die Iren machen uns das vor, das Land dort behält seinen Charakter und der Tourismus funktioniert dennoch.
Also, ...weniger kann ganz viel mehr sein!


Michael Kalthoff schreibt am 09.02.2010:
Stoppt Greetland!
Wir aus NRW würden uns gerne an der Protestbewegung beteiligen. An wen können wir uns wenden?
Dieter Borchers, Campen schreibt am 06.02.2010:
Vielleicht ist auch der NDR daran interessiert !

Was ist eine Podiumsdiskussion ?

Auszug Wikipedia: "Bei einer Podiumsdiskussion oder einem Podiumsgespräch kommen Fachleute oder Vertreter von Interessengruppen zum Gespräch vor einer größeren Zuhörerschaft zusammen, um ihre Auffassungen darzustellen und zu vergleichen, und um gemeinsam einen Mehrwert zu erzeugen. Auch Übertragungen von Diskussionen in Funk und Fernsehen werden als Podiumsdiskussionen bezeichnet, wobei hier das Übertragungsmedium als imaginäres Podium gilt.

Das Gespräch wird auf einer erhöhten Fläche wie einer Bühne (einem Podium) abgehalten, damit möglichst viele Zuhörer und Zuschauer der Diskussion folgen können. Die Podiumsteilnehmer sitzen meist nebeneinander an einem langen Tisch, ihre Beiträge werden über Mikrofone und eine Lautsprecheranlage verstärkt.
Ein Moderator unterstützt die Teilnehmer in der Gesprächsrunde. Er begrüßt die Zuhörer, erklärt einleitend das Thema des Gespräches, den Ablauf und die Regeln, und er stellt die Teilnehmer vor. Er steuert die einzelnen Redebeiträge, greift wichtige Kernsätze auf, fasst zusammen, bremst Übereifrige, stützt Stille, vermittelt bei Konflikten, behält den Überblick und versucht die Zeiten einzuhalten. Er lenkt den Umgang mit dem Thema und bezieht die Zuhörer mit ein. Er fasst die Erkenntnisse und offenen Punkte am Ende zusammen, bedankt sich bei den Teilnehmern und verabschiedet die Zuhörer."

http://de.wikipedia.org/wiki/Podiumsdiskussion
Zeitungsleser schreibt am 05.02.2010:
Es könnte doch einmal eine Podiumsdiskussion organisiert werden; als "vierte Gewalt" ist die OZ, die ja auch hier schon eine Plattform zur Verfügung stellt, dafür der natürliche Partner. Allein die Dimension des Vorhabens rechtfertigt eine unabhängig angestossene öffentliche Diskussion. Ich bin sicher, eine solche Veranstaltung, ordentlich moderiert und dokumentiert, wird im Ergebnis sehr viel mehr Klarheit und Sachlichkeit in das ganze Vorhaben bringen. Vielleicht greift die Redaktion den Ball ja auf...
Barbara Kläger schreibt am 05.02.2010:
Hallo Herr Nowak, zunächst einmal Gruß an Ihren Bekannten. Ich Ihrer Mail: hier noch einmal der Text, den ich Ihnen geschrieben habe.
"Hallo Herr Nowak,
es geht nicht um die Betreuung, was Sie ablehnen oder nicht und was ich betreue oder nicht.
Es geht darum, dass mit Greetland ein Projekt angeschoben wird, dass absolut nicht in die Landschaft passt. Das ist das Thema, sonst nichts. Und Sie können versichert sein, dass es heute schon Gäste gibt, die garantiert Greetsiel nicht mehr anreisen werden, wenn Greetland gebaut wird.
Ich war und bin auch weiterhin gegen diese Verschandelung der Landschaft.
Gruß
B. Kläger"


Dieter Borchers, Campen schreibt am 05.02.2010:
Passieren muss in der Krummhörn so etwas wie in Großefehn und deshalb müssen die maroden Wirtschaftswege bei uns wieder hergestellt, am Rande mit einem Reit-und Radweg versehen und die Tiefs für langsame Boote ordentlich befahrbar gemacht werden. Mit einem Ausbau des Paddel&Pedalsystems bieten sich
auch Übernachtungsmöglichkeiten an.
CDU Landeschef McAllister testet gerade offenbar auch die Eignung des kleinen Hafens in Hage für den Schöfelbetrieb in Winter .
Inzwischen hat der Landkreis kein Geld mehr für Radwege. Deshalb kommen die 80 Millionen wie gerufen, weil dann zwangsläufig alle Wege, von und nach Greetland ausgebaut werden, wie Carsten Nowak meint.

"Großefehn - "Das langsame Reisen ist groß in Mode", sagte am Donnerstag der Geschäftsführer der Großefehn Touristik GmbH anlässlich einer Ehrung in der Touristinfo in Timmel. Darum stünden Fahrradtouren und Reiten in Verbindung mit dem Reitsport-Touristikcentrum (RTC) im Vordergrund der Planungen,
Mit diesen Planungen hat auch Tamme Wiebersiek zu tun, der zusammen mit seiner Frau Helga in Schweindorf (Samtgemeinde Holtriem) eine Mühle besitzt und dort Übernachtungsmöglichkeiten für rund 30 Personen anbietet. Seit 15 Jahren arbeitet die Tourist-Info Großefehn mit ihm zusammen. Er ist eingebunden in die Angebote "Von Leer zum Meer" und "Rad up Möhlenpad", so Weers "

http://www.oz-online.de/?id=542&did=25076
http://www.oz-online.de/?id=542&did=25080
http://www.oz-online.de/?id=542&did=25092
Greetsieler 72 schreibt am 05.02.2010:
@Frau Kläger ist schon sehr komisch und ich möchte es gerne verstehen. Sie greifen Herrn Nowak an, unterstellen ihm dass er Interessen an einer Mitarbeit in Greetland hat, also nur deshalb etwas propagiert. Gleichzeitig findet man im Internet ein Vermietungsbüro „ Kleine Möwe „, Inhaberin Frau Barbara Kläger in Pewsum, eher ein neueres Unternehmen die in Greetsiel Ferienobjekte vermietet. Welches Interesse haben Sie denn, jemanden der fachlich versiert ist, ich habe mich ebenfalls nach Herrn Nowaks Artikel schlau gemacht und nur Fakten auf den Tisch legt, so an zu greifen ? Das riecht, verzeihen Sie mir den Ausdruck ganz extrem nach, Konkurrenz zu diskreditieren. Aber vielleicht sind Sie ja auch nicht die Frau Kläger, dann Entschuldigung bitte. Die gerade genannte Person, schwimmt übrigens auch auf der Welle mit, ist aber erst einmal dagegen. So macht man Werbung für Wellness, erklärt sie und führt als Beispiel aber auch eine Ferienanlage allgemein an. s. Teiltext aus dem Angebot. „Meilenstein auf dem Weg zur Gesundheit“Wellness wird gemeinhin mit Wohlbefinden übersetzt. Kaum ein Sterne-Hotel, das nicht ein Wellness-Center und kaum eine Ferienanlage, die nicht ein Wellnessbad besitzt usw. Diese Frau Kläger scheint ja für den Park,Ferienanlage zu sein oder ? Quelle.http://www.kleine-moewe-greetsiel.de/gesundheit_wellness.htm.Aber wie gesagt es kann ja sein, daß Sie nicht die Frau Barbara Kläger sind, ansonsten wäre sehr problematisch !
Carsten Nowak schreibt am 05.02.2010:
Schon wieder dass persönliche und Ja Frau Kläger, Sie täuschen sich. Dass hat nichts mit einem Bankgespräch zu tun oder sonst etwas. Wenn man auf einem Gebiet arbeitet sollte man auch wissen, um was es sich handelt. Da ich mit Ferienhäusern zu tun habe und nicht nur mit dem Putzen, sondern auch mit der Vermittlung, dem Verkauf, dem Marketing etc. traue ich mich, auch auf etwas zu antworten, was völlig aus der Luft gegriffen wurde. Es ging auch nicht um die Terror Gefahr sondern Prognosen und Zahlen , die nun mal Stichhaltig sind. Schauen Sie sich bitte dazu einmal die einschlägigen Tourismusauswertungen an. Das Buchungsverhalten ändert sich nun einmal, weiterhin gebe ich hier nun Aussagen von Gästen wieder, die zuerst in die USA reisen wollten, nach dem missglückten Anschlag aber in Deutschland bleiben und just gerade bei uns gebucht haben. Ich höre mir immer die Meinungen und Kommentare an.. Sie können gerne einige Gästebücher einsehen oder Fragebögen. dort fordern viele mehr Freizeiteinrichtungen in Greetsiel. Umweltschutz, Landschaftverschandelung, da gibt es einige Dinge in Greetsiel, wo sich keiner darüber aufregt. Wir stellen jetzt z.B viele Objekte um. Energiesparlampen, Grüner Strom etc. und wenn ich mir die Mülltrennung bei vielen Ferienobjekten anschaue, muss mir keiner mehr was erzählen. Ich stelle diese Tonnen auf die Straße und weiß es und ich bin nicht der einzige. Ich bitte aber die Rechenansätze zu dokumentieren, mal schauen.
Barbara Kläger schreibt am 05.02.2010:
Ich bin ja ganz glücklich, dass mir (und anderen Lesern auch) Herr Nowak erklärt, wie es sich so mit Bankfinanzierungen verhält. Die Umsatzsteuer deckt 50 % des Eigenkapitals? Weitere Rechenansätze möchte ich nicht kommentieren. Herr Nowak scheint eher daran interessiert zu sein, bei diesem Objekt mitzuwirken, wie auch immer. Es scheint mir, dass hier ein Bankgespräch widergegeben wurde, ich mag mich aber auch täuschen. Vielleicht könnte Herr Nowak sich mal über Landschaftsverschandelung etc. Gedanken machen? Vielleicht sollte er sich auch mal die Kommentare seiner Gäste anhören! Und zum Schluß: Schüren Sie doch bitte nicht die Angst vor Terroranschlägen im Ausland. Was soll das? Ohne Nachprüfung behaupte ich, daß 85 % aller Länder sicher sind. Es ist ja nun nicht zwingend notwendig, ich den IRAK - nur als Beispiel zu verstehen - als Urlaubsland auszusuchen. Und über Deutschland, Ostfriesland und Greetsiel liegt ja auch nicht die Glocke des "hier kommen keine Terroristen hin". Passieren kann immer und überall was.
Carsten Nowak schreibt am 04.02.2010:
Teil 2.

So hat man beim Neubau von Ferienimmobilien die Möglichkeit, sich die gesamte beim Kauf anfallende Mehrwertsteuer im Anschaffungsjahr zurückerstatten zu lassen. Hierdurch sind bereits ca. 50% des erforderlichen Eigenkapitals gedeckt.Hinzu kommen die immer noch günstigen Zinsen für Neubauten.Der Löwenanteil einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses bei genauer Betrachtung nicht vom Eigentümer, sondern von den Feriengästen und dem Finanzamt getragen wird. Die Mieteinnahmen und die Steuervorteile decken sogar ca. 65% des notwendigen Kapitals. Der tatsächliche Anteil des Eigentümers liegt gerade mal bei ca. 35% oder weniger! Was man auch nicht vergessen sollte sind die Prognostizierten Wertsteigerungen im Bereich Ferienimmobilien von unabhängigen Instituten. Natürlich birgt eine Investition immer ein grosses Risiko. Aber jeder Wirtschaftsweise wird bestätigen, dass die Ferienimmobilie immer noch zu den sichersten Investitionen zählt. Tourismus Prognosen bestätigen den trend, den Deutschlandurlaub ist auf die nächsten Jahre gesehen auf dem aufsteigenden Ast. Gerade auch in zeiten der Bedrohungen und der sich entwickelnden terrorgefahr im Ausland. Natürlich und da gebe ich Herrn Borchers Recht, muss dementsprechend auch die Infrastruktur angeglichen werden. Sei es Auto, Bahn oder Fahrrad. Aber das muss es zwangsläufig mit sich ziehen.
Carsten Nowak schreibt am 04.02.2010:
Moin @Zeitungsleser stimme dem letzten Artikel vollkommen zu.
Teil 1.
Zur Auflistung des Investitionsvolumens und der Dimension ist folgendes zu sagen. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 80 Mio. Euro. Die splitten sich aber auf, in Bad, Hotel, Anlage und Ferienobjekte. Die Ferienobjekte werden verkauft und durch die einzelnen Eigentümer finanziert. Banken haben heute bei der Finanzierung von Ferienobjekten, so Ihren eigenen Maßstab. Da sind Profis am Werk, die genau abwägen ob oder ob nicht. Man sollte immer eine gewisse Summe an Eigenkapital mit einberechnen und über einen gewissen Zeitraum rechnen. Saisonal bedingt, kann man den Maßstab ich habe jeden Monat die selben Einnahmen gar nicht mit einberechnen. Ebenso sind bei diesem Objekt 75,00 Euro Mieteinnahmen pro Tag an zu rechnen zu wenig. Schon allein der Schnitt in Greetsiel liegt bei hochwertigen Objekten in der Hauptsaison bei 100,00 Euro, bei einer Belegung mit 4 Personen, bei dem Projekt schlagen aber die Attraktionsangebote mit zu Buche. Man versucht ja gerade dadurch, eine Entzerrung des Saisongeschäftes zu bewirken, bzw. zu verlängern. Vergessen sollte man dann auch nicht die Änderungen im Bereich MwSt. Abgaben für Beherbergungsbetriebe und Objekte. Für den Fall der gewerblichen Vermietung einer Ferienimmobilie an Feriengäste hat der Gesetzgeber eine ganz entscheidende Finanzierungshilfe geschaffen.
Dieter Borchers, Campen schreibt am 04.02.2010:
@Zeitungsleser 2 (zwei)

Aus Ihren beiden Kommenaren wird offenkundig, dass Sie Carsten Nowak mit für sich ins Feld schicken möchten, mit vollem Namen, wie er das immer schon tut.
Zeitungsleser schreibt am 04.02.2010:
Es ist dabei dem Investor/Projektentwickler noch nicht einmal übel zu nehmen: Er handelt rational und systemlogisch. Das wirkliche Problem, das hier offenbart wird, liegt sozusagen vor der Klammer: Es ist das Fehlen eines touristischen Leitbildes für die Krummhörn, den die Gemeinde (Tourismus, Verwaltung, pol. Parteien, Bürgerbeiteiligung) hätte entwickeln müssen, quasi die kommunale Fortschreibung des Masterplan Tourismus. Auf Basis eines solchen Leitbildes können Investoren, große wie kleine, Entscheidungen treffen. Und dabei werden die "kleinen" Investoren vermutlich insgesamt eine weit größere Summe investieren.
Zeitungsleser 2 schreibt am 04.02.2010:
Danke für die Blumen... ich bin aber nicht Zeitungsleser sondern Zeitungsleser 2 und stehe dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber. Nein, ich denke dass ich nunmehr Befürworter bin, nachdem mir ja Recht gegeben wurde. Eine Investition bringt immer Gewinn, sonst würde man nicht investieren. Heute Geld zu verschenken hat keiner. Aber so lange man in irgendeiner Weise Nutzen ziehen kann ist dies wohl auch erlaubt.

Anonym ist im Moment eher angebracht, weil man in irgendeiner Weise Konsequenzen befürchten muss. Aber trotzdem kann ich mich zum Park bekennen. Das weniger Zeitungsberichte erscheinen, ist auch in Ordnung, da diese die Situation nicht noch mehr einheizen wollen. Ich denke das ist auch der Grund warum Carsten Nowak sich jetzt zurück hält.
Dieter Borchers, Campen schreibt am 04.02.2010:
"Zeitungsleser" zeigt großen Sachverstand und besitzt offenbar Hintergrundwissen.
Schade nur, dass zusammen mit seinen beiden Beiträgen insgesamt 16 Kommentare, die aus meiner Sicht ebenfalls
aufschlussreich waren, anonym abgegeben werden mussten.
Auch zu den voran gegangenen Artikeln zum Thema Ferienpark
Greetland ist dieses Phänomen zu beobachten.
Erstaunlich, angesichts der großen Auswirkungen, die das Bauwerk nach der Fertigstellung auf die gesamte Krummhörn, im positiven wie im negativen Sinne haben kann.
Soweit ich das beobachten konnte, haben sich - seitdem dieses Thema auf der Tagesordnung ist -, zumindest am Anfang in den Druckausgaben der hiesigen Zeitungen im Verhältnis dazu sehr viel mehr Betroffene und Interessierte mit Vor- und Nachnamen zu Wort gemeldet.
Allein bei der Umfrage in der Ostfriesen-Zeitung gab es seinerzeit eine ganze Seite voll mit den Namen der Befragten. Dazu kamen auch zahlreiche mit Namen versehene Leserbriefe.
Wie die Kommentare zeigen, hat das Interesse am Thema Ferienpark - emotional wie sachbezogen- unterdessen nicht nachgelassen. Wenn ich mich mit Leuten darüber unterhalte,
ist Greetland unterschwellig weiterhin durchaus präsent.
Was ist also in der Zwischenzeit passiert ?
Diese Frage kann wohl nur anonym beantwortet werden, wenn überhaupt.
Zeitungsleser 2 schreibt am 04.02.2010:
Was man als Zeitungsleser alles so weiß. Es geht doch darum die geplanten Vorteile für die Region zu nutzen. Ich habe gehört, dass die EU nur Fördergelder bereitstellt, wenn der Investor, der diese erhält auch selber Betreiber ist. Im übrigen, wenn man auch auf die EU oft schimpft, die sind doch auch nicht blöd und werfen das Geld zum Fenster raus, oder ? Und die Banken sind gerade jetzt durch die Fehlinvestitionen den letzten Jahren und der damit verbundenen Wirtschaftskrise im Licht der Öffentlichkeit. Ausserdem gewähren sie nur noch Kredite, die auch wieder zurück gezahlt werden. Ich glaube man begibt sich mit solchen Äusserungen auf ziemlich dünnes Eis. Aber so lange man ja seinen Namen nicht nennt, kann man ja wirklich alles behaupten, selbst ohne Grundlage und Beweise. @ Carsten Nowak was ist los ?
Zeitungsleser schreibt am 04.02.2010:
Den Investoren geht es weder um die Krummhörner Jugend, noch um die Krummhörner Geschäftsleute, weder um diejenigen, die ihren Lebensabend hier verbringen wollen, es geht ihnen nicht um die Krummhörn an sich, nicht um Befürworter oder Gegner des Projektes, nicht um Arbeitsplätze, es geht ihnen nicht um die Vereine oder den Masterplan Tourismus - es geht allein um die Rendite. Und dabei sind die Projektentwickler nicht die Erbauer und die Erbauer nicht die Betreiber und die Betreiber nicht die Investoren und das ist es, was das ganze Projekt von fast allen anderen mittelständischen Tourismusinvestitionen unterscheidet. Hier wird um des Bauens willen gebaut. Der Projektentwickler baut sich hier keine Existenz auf, will hier nicht leben - im Gegenteil, das Risiko des Scheiterns ist schon einkalkuliert und wenn es in Greetsiel nicht funktioniert, dann kann das ganze Projekt ohne nennenswerte Änderungen überall sonst verwirklicht werden. Greetsiel ist dem Investor völlig gleichgültig.
Carsten Nowak schreibt am 03.02.2010:
Ich schon wieder. Frau Knoll ist meine direkte Nachbarin und ich schätze sie sehr. Man kann nicht immer einer Meinung sein, aber das darf die Nachbarschaft nicht zerstören. Im übrigen hat sie reizende Enkel, die auch oft hier sind und kann und darf auch etwas zum Thema Kinder sagen. Ich stimme ihr in einigen Dingen auch zu. Einen Satz hatte sie heute persönlich zu mir gesagt, man hätte sich viel früher gemeinsam an einen Tisch setzen sollen. Es wird zuwenig geredet....Da hat sie absolut recht. Gilt für beide Seiten.Wollte ich nur mal loswerden. Schöne Grüsse Gertrud
Familie schreibt am 03.02.2010:
Jau Fahradfahren und in der Jugendherberge übernachten, für Krummhörner Kinder, alles klar. Tun die doch jetzt schon, ausser Fernsehen, Langweilen und nochmals Langweilen.

Dann sollte man die Investoren auch besorgen und nicht auf sie warten. Keiner hat was gegen Frau Knoll gesagt, nee.

Nur die Generationen werden hier gewaltig gespalten.
Und dass kann ja wohl auch nicht der Sinn sein.
Mit Fahrad fahren lockt man heutzutage keinen mehr aus dem Nest. Eine Kartbahn oder ähnliches wäre gut.. aber die macht ja auch wieder Krach nicht wahr.
Dieter Borchers schreibt am 03.02.2010:
Es geht doch um die Größe des Ferienparks und die Überformung, wie Fachleute es genannt haben.
Die Jugend wird nicht wegziehen, wenn ihnen akzeptable Alternativen angeboten werden, die dem kleinen Fischerdorf Greetsiel angemessen sind. Dazu könnte der Ausbau des bestehenden Paddel&Pedal Systems in Verbindung mit dem Ausbau der Wirtschafts-und Fahrradwege gehören. Mit Übernachtungsmöglichkeiten im Stil der preisgünstigen Jugendherbergen. Wir sollten nutzen und erweitern, was im Ansatz bereits vorhanden ist und auch zum Landschaftsbild passt. Dafür gäbe es vermutlich auch Investoren.
Das käme auch der ganzen Krummhörn zugute und den Touristen, die wegen des ursprünglichen Landschaftsbildes kommen. Das sind die nämlich treuesten und verlässlichsten Besucher, die sich auch gerne mit einbringen. Ich weiß dass von meinem Heimatdorf Ditzum, das bekanntlich ebenfalls ein Fischerdorf ist und sich gegen ein derart großes untypisches Projekt vehement zur Wehr setzen würde.
Menschen wie Gertrud Knoll, die sich entschieden haben, ihren Lebensabend hier zu verbringen, sind für Greetsiel wichtiger als wir denken. Gerade diese Gruppe sorgt mit dafür, dass Bekannte und Freunde von ausserhalb sich auch für uns und die Landschaft interessieren.
Greetsieler 72 schreibt am 03.02.2010:
Ja ich bin nach Greetsiel gezogen um in Ruhe meinen Lebensabend verbringen zu können, dies hört man von so manchem. Ist ja auch Ok aber die Geschichte spaltet doch nun die Generationen. Die älteren wollen Ihren Lebensabend verbringen, die jüngeren wollen Perspektiven, Arbeitsplätze, Freizeitbereiche für ihre Kinder. Wenn die Jugend weg zieht habt ihr ja eure Ruhe. Viele Gegenden haben aber ein großes Problem, die Jugend hat keine Freizeit Alternativen und was passiert, wenn die dann mal Langeweile haben ? Ich sag nur Treffpunkt alte Kastanie in der Mühlenstraße, Komasaufen, Einbruch beim Bootssteg. kommt nicht von ungefähr..Wer hat denn die Zahlen korrigiert ? Der Parkbetreiber, oder war das nicht eher gestern ein Argument der BI bei der Sitzung im Gemeindehaus ?
Gertrud Knoll schreibt am 03.02.2010:
Auch ich bin zugezogene Greetsielerin und habe mich vor über zwanzig Jahren entschlossen in Greetsiel meinen Lebensabend zu verbringen, kenne also noch die ursprüngliche Natur. Ich bin entsetzt was alles so über Greetland diskutiert wird und ich verstehe nicht warum viele Greetsieler die Augen und Ohren zumachen und glauben es wird schon........schon jetzt werden Zahlen einfach korrigiert waren es anfänglich 91 neue Arbeitsplätze die geschaffen werden sollen, werden jetzt noch 80 neue Arbeitsplätze genannt usw. Meiner Meinung nach sollen die angeblich neuen Arbeitsplätze nur als Zugpferd dienen, klingt ja so sozial ist aber keine Tugend eines Investors.
Ich bin für Tourismus aber ganz klar gegen Greetland
Familie schreibt am 03.02.2010:
Schade nur, dass sich die Gewerbetreibenden, die gegen den Ferienpark sind nicht öffentlich outen. Einige outen sich ja auch nicht, weil sie Angst haben, daß man nicht mehr bei ihnen einkaufen geht. Bei den Befürworten machen das schon einige. Aber man sollte sich ja immer eine Hintertür offen lassen. Die die jetzt dagegen sind, sind doch die ersten die dann auf der Matte stehen und vom Kuchen etwas abhaben wollen. Ich hoffe nur das bei der eröffnung keiner der Gegner auch aus den Reihen der Fbl dabei sind und in Ruhe ihr Prosecco trinken und dann sagen, haben wir doch gut gemacht oder ?
gaal schreibt am 03.02.2010:
BAUT GREETLAND;DAMIT IN DER ÖDEN KRUMMHÖRN, WO DER HUND BEGRABEN IST, MAL EIN BISCHEN ACTION KOMMT, WO NICHT NUR GÜLLE-KLÄRSCHLAMM-ODER SONST EIN MIST DIE HAUPTAKTRAKTION IM SOMMER IST,GANZ ERNST GEMEINT,ALSO AUFHÖREN ZUJAMMERN ,STIMMMT DEM BAU ZU
Carsten Nowak schreibt am 03.02.2010:
Hallo Herr Sager, hätte ich ebenso eingestellt. Nur bitte ich um eine kurze Richtigstellung, damit dies nicht so im Raum steht. Ich habe als Quellenangabe Wikipedia angegeben und natürlich 1 zu 1 kopiert. Aber es stehen pro Kommentar nur eine gewisse Anzahl an Zeichen zur Verfügung. Bei Lose Grupierung war Schluss, mehr ging nicht. Wünsche einen angenehmen sonnigen Tag und Danke
Dieter Borchers schreibt am 03.02.2010:
Ich greife niemanden persönlich an und fechte auch keine privaten Duelle hier aus. Nirgendwo.
Netzdroemler schreibt am 03.02.2010:
Ufff.... vielen Dank Herr Sager. Sie sprechen mir aus dem Herzen, hab schon gedacht, das hier ist ein Spielplatz für verletzte Egos. ;-)

Ich wünsche der Diskussion weiter einen sachlichen Verlauf.

Übrigens bin ich auch Gewerbetreibender und gegen Greetland, aber das nur am Rande.
Timo Sager, Redaktion schreibt am 03.02.2010:
@ Dieter Borchers
@ Carsten Nowak

Herr Borchers, Sie haben ja nun ohnehin das Gespräch eingestellt. Wenn Sie es nicht getan hätten, hätte ich es Ihnen ebenso wie Herrn Nowak empfohlen.

Kommentieren Sie gerne weiter zur Sache, aber tragen Sie private Duelle bitte auch privat aus.

Timo Sager
Redaktion
Dieter Borchers schreibt am 03.02.2010:
@Carsten Herr Nowak

Das steht so nicht in Wikipedia !!

Sie haben einen Teil dessen, was dort unter Bürgerinitiative steht
einfach hier hinein kopiert , einen wesentlichen Absatz weggelassen und stattdessen einen irreführenden Satz hinzugefügt.
Damit müssen Sie sich auch noch den Vorwurf der Manipulation
gefallen lassen, was mich wiederum 50.- Euro Spende an die Bürgerinitiave "Stopp Greetland" Kostet.

Ich muss den Dialog aus naheliegenden Gründen mit Ihnen beenden.
Greetmer schreibt am 02.02.2010:
Hier läufts leider langsam aus dem Ruder ...

@D.Borchers - Greifen Sie doch Herrn Nowak nicht ständig persönlich an, und versuchen ihn nicht permanent von Ihrer Gesinnung zu überzeugen. Er ist anderer Meinung und steht dazu. Und hierfür nutzt er das Medium I-Net sehr professionell auf eigene Kosten.
Nicht dass Herr Nowak meine "Unterstützung" nötig hätte, aber, dass musste ja mal gesagt werden.

Ich, bin kein Befürworter!

@C.Nowak "Sie möchte ich gerne kennen lernen."
Weshalb? Nee, lieber nicht, wohne und arbeite gerne in Greetsiel.
Carsten Nowak schreibt am 02.02.2010:
Lieber Herr Borchers ich noch einmal. ich versuche Ihnen jetzt einmal den Begriff Bürgerinitiative zu erklären. Quelle Wikipedia.
Eine Bürgerinitiative ist eine aus der Bevölkerung heraus gebildete Interessensvereinigung, die aufgrund eines konkreten Anlasses in ihrer politischen, sozialen oder ökologischen Welt Selbsthilfe organisiert und somit möglicherweise Einfluss auf die öffentliche Meinung, auf staatliche Einrichtungen, Parteien oder andere gesellschaftliche Gruppierungen nimmt.
Viele Bürgerinitiativen beschränken sich auf sachlich eingegrenzte Probleme, weswegen sie auch als so genannte Ein-Punkt-Organisationen bezeichnet werden. In diesem Punkt unterscheiden sie sich also von Parteien, die ein möglichst großes Spektrum an Meinungen einfangen und somit politische Macht erlangen wollen, und Interessenverbänden, die mit Hilfe eines organisierten Unterbaus klar abgegrenzte Interessengruppen vertreten.Eine Bürgerinitiative ist basisdemokratisch, da sie eine Veränderung von der Basis her, also von der Bevölkerung ausgehend, initiiert. Die zum Erreichen des Ziels erforderlichen Maßnahmen werden koordiniert und organisiert, um Zeit und Aufwand zu sparen und der Meinung bzw. dem Anliegen der Bürgerinitiative mehr Nachdruck zu verleihen. Dazu werden meist Unterschriften gesammelt, Demonstrationen durchgeführt oder Petitionen verfasst.Der Begriff Bürgerinitiative ist nicht an eine bestimmte Organisationsform gebunden. Lose Gruppierungen. MfG
Carsten Nowak schreibt am 02.02.2010:
Oh gut, dass ich noch einmal nachgeschaut habe, lieber Herr Borchers.

Ich bin Bürger und habe ein Gruppenforum gebildet, keine Bürger Initiative, man bemerke den Wortlaut. Ausserdem sind wir eine Interessengemeinschaft, unser Interesse ist nicht nur der Ferienpark. Flugblätter brauchen wir nicht, reine Papierverschwendung, sind auch so im Gespräch. Jede Meinung ist meine Meinung und unter meinem Namen veröffentlicht... Das Presserecht achte ich, s. Quellenangabe. Nochmals wir sind eine lose Gruppe, Parteilos, Freunde, Partner, Unabhängig und dass ist Wichtig: " Wir lassen auch die Gegner zu Worte kommen !"

Warten Sie doch einmal ab, Herr Borchers, vieleicht ist alles andere was Sie fordern, schon passiert oder passiert noch. Nur im Ruhigen, ohne Plakatträger oder ähnlichem. Lassen wir doch die Judikativen Spitzfindigkeiten bitte. Ich brauche keine Rechtsberatung, dafür habe ich meine Quellen.

Ist schon ziemlich spannend, wenn man nicht weiß was noch passiert. Aber nun denn Carpe Diem, denn dies tue ich jetzt. MfG
Dieter Borchers schreibt am 02.02.2010:
Für den Fall, dass Herr Nowak dazu bisher noch nicht gekommen ist: Für eine Bürgerinitiative -nichts anderes macht Herr Nowak- gibt es meines Wissens Regeln. Zum Beispiel:

1. Gründungsversammlung:
- Bildung der Vorbereitungsgruppe
- Aufruf zur Gründungsversammlung
- Bildung eines Gründungsgruppe, die ein Flugblatt, das Ziel, Handlungsaufruf und Treffpunkt enthält zur Einladung für die Gründungsversammlung erstellt.
Nach Presserecht muss das Flugblatt am Schluss die Adresse des Verantwortlichen enthalten, damit nicht sowas passiert
wie vor Kurzem mit dieser anonymen Gruppe.
- Verabschiedung des Flugblatts durch die Gründungsgruppe.
2. Verteilen des Flugblatts und evtl. Pressekonferenz
Carsten Nowak schreibt am 02.02.2010:
Habe übrigens noch ein neues Argument, warum es wichtig wäre Investoren für die Krummhörn zu finden. Egal um was es sich handelt. Können auch Personen sein, die Gulfhöfe, Traditionelle Gebäude oder ähnliches fördern wollen. Egal, Hauptsache wir müssen nicht wieder die Zeche bezahlen. Im Umkehrschluss werden wahrscheinlich wir es nicht mehr austragen müssen. s. auch Neuverschuldung, sondern die komende Generation. Die brauchen doch gerade jetzt während des Demographischen Wandels, eine gute Grundlage oder ????

Kommunen in Not. Quelle Süddeutsche Zeitung unter
http://www.sueddeutsche.de/politik/728/501968/text/

So dass war es für heute, muss ein bisschen Winterdienst bei den Ferienhäusern machen und danach etwas fürs Ehrenamt tun.
Ist auch wichtiger als die ewigen Diskussionen. In diesem Sinne..

Carsten Nowak schreibt am 02.02.2010:
Lieber Herr Borchers, anscheinend scheint es mir ich bin sehr unbequem, sonst würden Sie ja gar nicht reagieren. Es steht alles auf der Homepage, was Sie wissen möchten. Siehe Kontakt, siehe Impressum, siehe Gewerbe Pro Greetland, siehe Mein VZ, siehe WKW. Ich bin überall Gruppengründer und habe lediglich andere eingeladen mit zu machen. Alles was dort steht habe ich in meinem Namen verfasst, bzw. die Quelle angegeben. Die Homepage gehört mir, meine Domain, wo ist das Problem ?? Es ist ein reines Meinungsforum. Sollte ein Befürworter dagegen sein, dass ich für ihn spreche, was ich im übrigen nicht mache, wird er dass schon sagen. Gegenfrage: Ist die BI ein eingetragener Verein, oder wird er durch die FBL die ja auch auf der Internetseite als Spendenempfänger genannt wird, unterstützt oder wie? Bekomme ich dort eine Spendenquittung, oderwas passiert mit dem Geld ? Ich nehme keine Spenden an, wenn jemand unbedingt was Gutes tun möchte kann er auf der Hauptseite an die Kinderkrebs Stiftung etwas spenden oder an Sternkinder, habe ich verlinkt.Genauso wie Sie bin ich der Auffassung, meine Meinung zu sagen. Nur ein bisschen Professioneller, nicht umsonst ist die Homepage so gut besucht und die Gruppen haben schon so viele Mitglieder. Das ich den Bekanntheitsgrad der Homepage steigern kann, weil ich mich um alle unsere Homepages kümmere, dafür kann ich doch nichts. Nur eines können Sie mir glauben, ich setze nichts ins Netz ohne Quelle.@Greetmer Sie möchte ich gerne kennen lernen.
Greetmer schreibt am 02.02.2010:
@D.Borchers
Ich glaube Herr Nowak gibt lediglich seine eigene Meinung wieder, und kämpft sehr professionell für das, woran er glaubt. Obwohl dies nicht unbedingt mein Standpunkt ist, sollte man auch diese Meinung gelten lassen.
Dieter Borchers schreibt am 02.02.2010:
@Carsten Nowak
Mir ist immer noch nicht ganz klar, in welchem Auftrag Sie eigentlich handen. Ich stelle damit die Frage nach Ihrer Legitimation.
Ihre Kommentare lesen sich, als ob Sie eine Generalvollmacht hätten, für die Befürworter des Ferienparks zu sprechen.
Auch Ihr Internetauftritt lässt keine Rückschlüsse darauf zu,
welche Interessensgruppe in welcher Zusammensetzung oder Rechtsform Sie konkret vertreten und wer von wem als verantwortlicher Ansprechpartner eingesetzt ist.
Die eigens für den im Namen genannten Zweck gegründete Bürgerinitiative" Stoppt Greetland" hat dagegen die notwendigen Voraussetzungen und verantwortliche Ansprechpartner.
Greetmer schreibt am 02.02.2010:
@C.Nowak, glaube ich nicht so ganz. Aber, nun gut - akzeptiert. Es gibt nun mal unterschiedliche Meinungen.
Ich wünsche mir im Fall Greetland, dass die Parteien wieder aufeinander zugehen und gemeinsam arbeiten - dies ist produktiver, als auf den Gegner einzuhacken. Hoffentlich kommt am Ende etwas Gutes für Greetsiel dabei heraus.
Carsten Nowak schreibt am 02.02.2010:
E ist ja nun mal so, dass die Bürger aller beiden Seiten, sich im Moment sehr zurück halten. Also ist ein Bürgerbegehren fast gar nicht durchführbar. ich frage mich sowieso, warum die BI dies nicht mehr propagiert ?

Mir kommt die Geschichte mit Fachanwalt, Bürgerbegehren etc. eher als Verzögerungstaktik vor, um die Investoren Gruppe mürbe zu machen. Und das ist der falsche Weg. Wenn keine Alternative mehr zieht ist dies sehr traurig. Im Übrigen muss ich wiedersprechen, wenn man Hintergrundinformationen wünscht und Einzelheiten erfahren möchte, gibt es genug Möglichkeiten. Die Investorengruppe hat übrigens einen sehr guten Fachanwalt, der auch bei der Ratssitzung anwesend war. Man hätte Fragen stellen können, aber nach dem Aufruf dazu, durch Herrn Saathoff kam nichts.... Ausserdem denke ich, dass ein hochbezahlter Fachanwalt den die Gegner beauftragen, sicher nicht dazu da ist um Regelungsfähige Vorschläge zu machen. Es geht darum das Projekt mit allen Mitteln zu verhindern. Der Investor hat ausserdem schon einiges an Zugeständnissen gemacht und ich würde darüber hinaus jetzt auch nichts mehr machen. Vieleicht sollte die BI jetzt auch mal dem Investor entgegen kommen, sonst könnte der Schuss auch nach hinten los gehen. Das Beste für Greetsiel hört sich gut an, bleibt halt nur die Frage: Ist es dass Beste solche Investitionen in die Gemeinde zu verhindern. Es sind im Übrigen wirklich 91 Arbeitsplätze, habe es gesehen. Lg
Dieter Borchers schreibt am 01.02.2010:
Es geht ja nicht um den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses.

Einzelkämpfer oder Vorkämpfer für oder gegen das 80-Millionenprojekt werden kaum etwas erreichen können.
Wohl kaum einer hat auch sämtliche Hintergrundinformationen oder versteht alle Einzelheiten.
Solche Informationen können im Interesse beider Seiten wohl nur von einer unabhängigen Stelle und mit Hilfe eines kompetenten Fachanwalts zusammengetragen, analysiert und transparent gemacht werden.
Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen und Vorschläge ausgearbeitet worden sind, kann über das weitere Vorgehen entschieden werden, was unter Umständen auch in ein Bürgerbegehren einmünden könnte, wobei alle Bürger der Krummhörn einzubeziehen wären.
Schließlich wird der geplante Ferienpark Auswirkungen weit über Greetsiel hinaus haben. Legen wir also unsere Energie und unser Geld zusammen für die beste gemeinsame Lösung.
Die Bürgerinitiative müsste sich dafür wahrscheinlich umbenennen
beispielsweise in "Das Beste für Greetsiel".
Greetsieler 72 schreibt am 01.02.2010:
@carsten weiter so, passt schon. Du gehörst halt zu den Leuten, die sich nicht verbiegen lassen. Eigentlich wie ein Ostfriese, steht zu dem was er sagt, macht was er für Richtig hält und bleibt wie er ist. Wir sind dafür und stehen hinter Dir. Dank kannst Du nicht erwarten, aber willst Du wahrscheinlich auch nicht.
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
@Greetmer ja wäre ich. Ich habe im Laufe der Jahre, dieses Land und die Leute schätzen gelernt. Jahrelang haben wir versucht nach Greetsiel zu kommen, nur war es halt so, dass es Beruflich nie so geklappt hatte. Dann bekamen wir vor ca. 5 Jahren die Möglichkeit, uns in Greetsiel eine Existens auf zu bauen. ( Sielgatt ) und haben innerhalb von 4 Wochen unsere Zelte in Sonthofen abgebrochen. Nach einer Woche haben wir die Notbremse ziehen müssen, um nicht finanziell zu scheitern. Dann standen wir ohne etwas da und hatten unser Kapital in ein gebrauchtes Häuschen gesteckt. Wir haben mit 3 Häusern angefangen und ich bin als zweites Standbein, als Küchenmeister nach Norden gegangen. Nebenbei habe ich Anlagen und Gärten der Häuser gepflegt. Dieser Betrieb stand aber kurz vor der Insolvenz. Wir haben für das was wir uns aufbauten, sehr intensiv gekämpft und hart gearbeitet. Meine Frau und ich arbeiten weiter noch eng zusammen, aber die Belastung hat unsere Ehe zerstört und wir leben seit fast 2 Jahren getrennt. Wir haben uns von Anfang an aber eher der Dorfgemeinschaft zugehörig gefühlt und versuchen so oft wie möglich auch dort mit zu arbeiten. Freiwillige Feuerwehr, Jugendwart etc. Es geht uns nicht nur um Profit, sondern wir haben auch die Generationen die Kommen im Blick.
Uns geht es auch darum, dass die Liebenswürdigkeit hier erhalten bleibt. Aber wenn wir die Möglichkeit haben etwas zu bewirken, dann tun wir es auch. Angst haben wir nur vor einer Gemeinschaftsspaltung. lg
Greetmer schreibt am 01.02.2010:
@C.Nowak
Bitte eine ehrliche Antwort: Wären Sie ein genauso starker Befürworter, wenn Sie ein "einfacher" Greetsieler Bürger, der nichts mit dem Tourismus zu tun hat, wären?

Als "Neu-Greetsieler" Unternehmer, seien Sie herzlich willkommen, der für bzw. von dem Tourismus lebt, hängen Sie sich in diese Sache richtig rein. Meine Hochachtung für dieses Engagement!
Dieter Borchers schreibt am 01.02.2010:
@Carsten Nowak: Entschuldigung bei mir angekommen und angenommen.
Lassen Sie uns hier oder an anderer Stelle trefflich weiter streiten.

Viele Grüsse

Dieter Borchers
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
@ Timo Sager Redaktion

Sorry und Mea Culpa, mea Maxima Culpa. Ihr habt Recht.

Ich werde mich ab sofort zurück halten, es darf einfach nicht so ausarten. ich entschuldige mich auch bei denjenigen, die sich angegriffen fühlen. Ich wollte nie Drohen, Unterstelllungen machen oder ähnliches. Tja alles eine Frage der Interpretation. Also nochmals Entschuldigung. Schöne Grüsse Carsten
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
@ Herr Borchers, ich hab noch etwas Interessantes gefunden, was aus Ihrer Feder stammt. Teilauszug: am 04.12.2009 schrieben Sie im OZ Online Forum ua. ich habe mal in Bad Godesberg gewohnt und mit meinen Kindern das Phantasialand in Brühl besucht...

Irgendwie passt dies doch nicht zusammen. Man kann doch nicht auf der einen Seite eine Freizeitstätte wie dieses Projekt besuchen, dort den Investoren und den Leuten etwas zu schustern und gleichzeitig an anderer Stelle, gegen eine Freizeitstätte wettern und die Welle machen. Wobei Phantasialand wesentlich größer ist, viel mehr Verkehrsaufkommen herrscht, es in der Eifel liegt, auch ein Natur und Lebensraum. Also so etwas ist Doppelzüngig. Wer also noch nie solche Freizeitstätten genutzt hat, nie in einem anderen Land als Tourist gewesen ist, nur sanften Urlaub macht ( s. Wikipedia Begriffserklärung Sanfter Urlaub ) dessen Argumente, für Lebensraum, Natur und Kulturerhaltung kann ich dann ernst nehmen. Wer also ohne Schuld ist, der Werfe den ersten Stein...
Timo Sager, Redaktion schreibt am 01.02.2010:
Ich bitte um eine sachliche Diskussion zum Thema. Sonst müssen wir die Sache hier beenden.

Timo Sager
Redaktion
Dieter Borchers schreibt am 01.02.2010:
@Carsten Nowak,
Sie drohen schon, wenn Sie von Geschäftsschädigung reden
und wiegeln andere wohl auch etwas auf.

Ich zitiere aus Ihrem ersten Kommentar:
a. "Zu den Plakaten ist zu sagen, dass diese ja wohl die Landschaft verschandeln. Ausserdem hatten wir jetzt schon einige Gäste, die glauben sie seien mit Greetmonster gemeint und seien hier nicht gerne gesehen. Ich finde, dass geht so langsam in den bereich Geschäftsschädigung und zwar für alle. "

Hätte ich in Greetsiel ein Geschäft, würde ich mich von Ihnen unzulässigerweise vereinnahmt fühlen.

b. Verdächtigung: "Die Flächen auf denen die Plakate stehen, gehören nämlich einem Landwirt, der zufälliger Weise auch Ferienwohnungen anbietet.. Muss man da noch etwas sagen ?"

Herr Nowak, es genügt nicht, in einem weiteren Kommentar einfach zu fragen, wo denn die alle sind, die irgendwann mal irgendwie gegen oder für etwas waren. Dazu gehört auch eine Liste der Namen, damit diese sich auch wehren können.
Ich weiß, dass mich das jetzt 50.- Euro kostet.

Soweit Sie mich persönlich angesprochen, werte ich das als Kompliment.
Familie schreibt am 01.02.2010:
@ Carsten, ich muss schon sagen Respeckt.
Nun lasst doch mal alle die persönlichen Angiffe sein, er steht zumindest zu seiner Meinung und nennt keine Namen. Das was er auf der Greetland Homepage alleine gemacht hat, daß macht ihm mal nach. Im übrigen angagiert er sich auch noch in der Gemeinde, trotz der wenigen Zeit die er hat. Dann darf er auch daß sagen was er denkt. Viele denken ähnlich, also weiter so.
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
@Helmut M entschuldigung aber was ist denn Zynisch ? Zu reagieren, wenn man selber angegriffen wird ? Ich habe zumindest keine Angst meine Meinung unter meinem Namen Kund zu tun.Warum steht man denn nicht offen zu seinen Ängsten und schiebt den Naturschutz und den Schutz der Landschaft vor ?

@greetmer Hey, ich habe nie gesagt, wir denken das wir nicht vom Park profitieren. Indirekt auf jeden Fall schon. Wir können unseren Gästen sagen wenn Schietwetter ist habt Ihr die Möglichkeit dort die angebotenen Freizeitbereiche zu nutzen. Wir sind für jede Attraktion dankbar, die unseren Gästen zugute kommt. Ein stärkeres Argument für neue Gäste, Familien gibt es nicht.
Und natürlich ist man, wenn man mit wenig Geld, viel Schweiß, wenig Freizeit einen Betrieb eröffnet, daran interessiert weiter zu kommen. Ich habe nie etwas geschenkt bekommen und hart dafür gearbeitet und keiner hat mir versprochen, Du wirst im Park die Häuser betreuen. Im übrigen habe ich schon im Juni 2009 für den Park gestimmt und dies auch in Leserbriefen unter meinen Namen veröffentlicht. Marktwirtschaft nennt man dass...
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
Tja Herr Borchers, dann wird es mit Sicherheit sehr teuer für Sie werden. Ich nehme Sie beim Wort !! Denn ich habe doch niemanden bedroht. Ich glaube, dass ich eher im bedrohten Gewässer fische. Zu den Verdächtigungen ist eins zu sagen, wo waren denn alle die jetzt gegen das Projekt sind, als es darum geht etwas gegen die Fremdenverkehrsabgabe zu tun. Wo sind denn alle Naturschützer und Landschaftspfleger, die verhindern das die Vogelwelt in Greetsiel per Schuss von den Äckern vertrieben werden. Wo sind denn die Lebensqualitätsschützer, wenn es darum geht den Tagestourismus, wir sprechen von rund 1 Mio. Gäste im Jahr zu entzerren ? Wer von den gegnern setzt sich denn für Lebensqualität und Perspektiven von jungen Familien ein oder angagiert sich aktiv in der Jugendarbeit ? Im übrigen greife ich Sie doch auch nicht persönlich für ihre Meinung an, wenn ich alles was Sie in Ihrer vielen Freizeit an Leserkommentaren schreiben, kommentieren müsste, säße ich von Morgens bis Abends im Netz.
Dieter Borchers schreibt am 01.02.2010:
50,- Euro
für jeden Kommentar von Carsten Nowak spende ich an die Bürgerinitive Stoppt Greetland zu den Kosten eines Fachanwalts, wenn die Beiträge von Carsten Nowak weiterhin Unterstellungen, Verdächtigungen, Drohungen oder Vergleichbares wie unten in seinem ersten Beitrag vom 1.2.10 enthalten und wenn diese geeignet sind, die Atmosphäre zwischen Befürwortern und Gegnern des Ferienparks weiter zu verschlechtern.
Helmut M schreibt am 01.02.2010:
@Nowak

Es zynisch, was sie da so schreiben....Ich denke, dass sie auch unterschaetzen, wer sich da so alles beschaeftigt mit "Greetland".

Wer schaedigt hier eigentlich wessen Geschaeft?
Als regelmaessige Besucherin der Gegend bin ich davon ueberzeugt, dass dezentraler Tourismus, auf Hoefen und in den Doerfern sehr viel nachhaltiger ist, als ein zentrales Resort als "Greetland".

Wie viele lokale Unternehmer verdienen denn so ganz konkret an Greetland? Und was gewinnt die Natur und die Umgebung?

Auch ich sage ganz nuechtern und wohl ueberlegt: "Greetland: NEIN DANKE!"

Im uebrigen stimme ich Herrn Borchers Motto zu.
Greetmer schreibt am 01.02.2010:
@C.Nowak,
Die zukünftigen Eigentümer der Wohnungen in Greetland werden diese sicher nicht selbst betreuen - sie benötigen einen Betreuunsservice. Wie gut, dass Sie als großer Befürworter dieses anbieten.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
Heiko schreibt am 01.02.2010:
@buffy
So einfach ist die Welt nicht! Schon in seinem jetzigen Zustand ist Greetsiel nur noch viel gutem Willen als "typischer, alter Fischerort"n der Nordsee zu vermarkten. Es sind eigentlich schon viel zu viel Flächen bebaut worden. Bedingt durch die notwendige Infrastruktur (Strassen,Parkplätze etc.) muss man schon genau hinsehen, um noch das originale Greetsiel zu sehen. Und das ist allein in den letzten 20 Jahren passiert! Bei einigermassen Wetter ist der Ort jetzt schon heillos überlaufen, die Sättigungsgrenze ist überschritten, mehr Tourismus kann dieser kleine ort nicht ab, oder seine vermarktungsfähigen Werte gehen endgültig verloren!!
Wahrscheinliches Szenario: 1. Wenige Jahre nach dem Bau von Greetland geht der Investor wegen mangelnder Liquidität pleite -
2. Die Investitionsruine wird billigst versteigert und mit Billigtourismus vermarktet, um Umsatz zu machen - 3. Die wenigen Profiteure bleiben die Grunbdstücksverkäufer und einige Kommunalpolitiker, die die Hand aufgehalten haben - 4. Die unter 3. genannte Gruppe setzt sich rechtzeitig aus Greetsiel ab, Ziel Schweiz o. ä. - 5. Da niemand die Rückbaukosten übernehmen kann, gerät das alte Fischerdorf langsam in Vergessenheit. Es war einmal..
Warum wehrt sich wohl die Insel Spikeroog gegen eine Koomerzialisierung (Eroberung!) durch den Herren Stolberg (BELUGA Redeerei)? Seht Euch den schleichenden Untergang der Ostseeorte von Travemünde bis Grömitz an! Wollt ihr das wirklich damit eini
Zeitungsleser schreibt am 01.02.2010:
Das Problem ist nicht, dass hier jemand etwas für den Tourismus tun will - es geht um die Dimension der Investition: 80.000.000,- Euro sollen investiert werden. Gibt man das im Internet in einen Baufinanzierungsrechner ein, erhält man eine monatliche Rate von 440.000 Euro; legt man 75 Euro für eine Übernachtung zu Grunde, sind das 5.866 zusätzliche monatliche Übernachtungen; Über eine Laufzeit von 22 Jahren bei 3,6% Zinsen würden alleine die Zinsen fast 36.000.000,- Euro betragen - allein dazu sind 480.000 Übernachtungen nötig - nur für die Zinsen! Von der Tilgung oder einem möglichen Gewinn ganz zu schweigen.

Also, das will erstmal erwirtschaftet werden. Und was ist, wenn die Rechnung nicht aufgeht? Wenn sich eine Person mit einer FeWo übernimmt, ist das tragisch für diese Person; klappt dieses Ding nicht, steht da ein Riesenkomplex (den wahrscheinlich die Gemeinde dann schultern muss - wie gesagt, es geht um 440.000,- Euro monatlich.)

Angesichts der Größe des Projektes und der möglichen Folgen, ist öffentliche Kritik nicht nur ratsam, sondern dringend geboten. Insbesondere, wie neulich zu lesen war, weil der Investor nicht der einzige ist, der sein Geld im Tourismus anlegen will; das Angebot an hochwertigen touristischen Destinationen an der Küste wird steigen und damit werden die Preise, aller Wahrscheinlichkeit nach, sinken.
Carsten Nowak schreibt am 01.02.2010:
@buffy, danke. Geh doch mal bitte auf die Homepage http://www.ferienpark-greetland.de, wenn Du mehr Infos brauchst. Wir freuen uns auch über einen Gästebucheintrag und Dein Voting.
Zu den Plakaten ist zu sagen, dass diese ja wohl die Landschaft verschandeln. Ausserdem hatten wir jetzt schon einige Gäste, die glauben sie seien mit Greetmonster gemeint und seien hier nicht gerne gesehen. Ich finde, dass geht so langsam in den bereich Geschäftsschädigung und zwar für alle, Aber wie heißt es so schön, erst Denken dann handeln. Wir sprechen im Übrigen von eingen wenigen ! Die Flächen auf denen die Plakate stehen, gehören nämlich einem Landwirt, der zufälliger Weise auch Ferienwohnungen anbietet.. Muss man da noch etwas sagen ?
Dieter Borchers schreibt am 01.02.2010:
Sorgfalt geht vor Eile

Deshalb habe ich erstmal 100.- Euro gespendet, damit vor dem Bau
des Ferienparks eine rechtliche Prüfung durch einen unabhängigen Fachanwalt erfolgen kann.
buffy schreibt am 01.02.2010:
Wenn ein Kraftwerk gebaut werden soll, sind die Ostfriesen dagegen mit der Begründung: Wir sind doch ein Touristenland.
Wenn jetzt etwas für den Tourismus getan werden soll, sind die Ostfriesen wieder dagegen. Dann kann es in Ostfriesland auch nichts werden.



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