Von Ute Kabernagel |
30. Januar 2010 |
Kirche lehnt Ferienpark Greetland ab (24. November 2009)
Rat von Greetland-Gegnern unbeeindruckt (11. November 2009)
Bürgerinitiative gegen "Greetland" (6. November 2009)
Ferienpark "konsequente Weiterentwicklung" (26. August 2009)
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Leser-Kommentare: |
K. Hardekopf schreibt am 22.02.2010:
Wer als Urlauber nach Greetsiel kommt, liebt Greetsiel so wie es ist. Ohne überfüllte Strände, Massenwohnanlage und "Tourismus-Hochburg" in unpassender Bauweise angesiedelt an noch unpassenderen Stellen....! Wie orhaben investieren!soll das eine derartige Infrastruktur verkraften? Wir selber haben vor 10 Jahren in ein Ferienhaus in Greetsiel investiert, würden aber NIEMALS Geld in solche Bauvorhaben investieren! So denken viele Inverstoren! So eine Ferienanlage ist auch nicht mit einem Freizeitpark zu vergleichen, wie es auf einer Homepage geschieht! Dort verbringt man einen Tag und keinen Urlaub! Wer nach Greetsiel kommt möchte abseits vom Massentourismus sein, sonst würde er woanders hinfahren! |
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Klaus Fischer schreibt am 06.02.2010:
Wer von 14 % Mehrverkauf an Ferienwohnungen in Ostfriesland im Jahre 2008 spricht, sollte auch den Hintergrund der Steigerungsquote im Auge behalten. Sachwerte wie Gold und Immobilien scheinen zurzeit eine besonders sichere Anlageform zu sein. Das ist aber eine Zeiterscheinung, die angesichts äußerst niedriger Zinsen sicher nicht lange anhält. Wer jetzt eine Ferienwohnung aus Anlagegründen kauft, stößt sie ebenso schnell wieder ab, wenn demnächst eine günstigere Anlageform winkt. Außerdem wird übersehen, dass die Verkaufsquote der Immobilien in Ostfriesland nur deshalb so angestiegen ist, weil besonders viele Ferienwohnungen zurzeit in Ostfriesland zum Verkauf anstehen. Wird neuer Wohnraum geschaffen, dann wird die Bebauung schnell zur Überbauung. Ergebnis sind leerstehende Wohnungen in Greetsiel oder eine Bauruine nebenan. Solche leerstehenden Hotelruinen sind uns aus dem Osten Deutschlands hinreichend bekannt. 350 neugierbedingte Anfragen beim Investor sind nichts. Das Wort Hotelkomplex könnte sehr schnell eine neue Bedeutung gewinnen. |
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Gerd schreibt am 31.01.2010:
Dor is he wer! Dat is uns Lübbo Patent dat is de Fend, de´t all kennt dat gifft rein nix up Welt wat Lübbo neet kann bloot wenn´t drum geiht, dat een wat deit, is Lübb´all lang over´t Heid man mit Beck steiht Lübbo alltied sien Mann |
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Dieter Borchers schreibt am 30.01.2010:
Investiert wird also in Ferienanlagen mit hochwertigen Objekten, zu 3/4 von auswärtigen Käufern. Und das bei einer maroden Verkehrsinfrastuktur. Das ursprüngliche Landschaftsbild wird nicht nur durch den Riesenbau, sondern anschließend auch durch noch mehr Massentourismus zerstört werden. Ein Wirtschaftsunternehmen, das mal eben 80-Millionen in einen Ferienpark bei Greetsiel investieren will, muss zwangsläufig mindestens ungläubiges Staunen hervorrufen. Irgendwie passt das ja auch alles nicht zusammen. Um das zu beurteilen, muss man kein Experte sein. Ein Blick auf ausgesprochen schlechte Zufahrtsstrassen, Rad- und Wirtschaftswege in der Krummhörn genügt. Nachzulesen auch in den hiesigen Zeitungen, die bereits seit langem und in letzter Zeit fast täglich in irgendeiner Form über schlechte Strassen berichten. Wohin auch mit den ganzen Fahrzeugen beim Bau von "Greetland" und danach. Unlängst war auch zu lesen, dass künftig eine große Zahl von Bahnreisenden ausbleiben werde, weil die Bahn angeblich kein großes Interesse mehr an Ostfriesland habe. Entweder kommen die Touristen dann nur noch mit dem Auto - was die Strassen noch zusätzlich belasten würde - oder sie bleiben ganz weg. Landrat Theuerkauf spricht inzwischen denn auch von der Notwendigkeit einer leistungsfähigeren Infrastruktur für die Wirtschaft im Landkreis. Zu viele unkalkulierbare Faktoren. Verwaltung und Politik sind offenbar dabei, im Falle "Greetland" den zweiten vor dem ersten Schritt zu tun. |
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